{"id":1682,"date":"2015-03-12T17:17:01","date_gmt":"2015-03-12T16:17:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=1682"},"modified":"2022-04-27T15:44:20","modified_gmt":"2022-04-27T14:44:20","slug":"der-kann-doch-nichts-richtig-oder-warum-ich-mich-fur-wirtschaftsinformatik-entschieden-habe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/der-kann-doch-nichts-richtig-oder-warum-ich-mich-fur-wirtschaftsinformatik-entschieden-habe\/","title":{"rendered":"Der kann doch nichts richtig &#8211; oder warum ich mich f\u00fcr Wirtschaftsinformatik entschieden habe!"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin \u00fcber einen witzigen Umweg zur Wirtschaftsinformatik gelangt: nach meinem Praktikum bei der Deutschen Bank in der zehnten Klasse wollte ich unbedingt etwas in dieser Richtung machen und habe geschaut, was die Deutsche Bank dual anbietet. Da waren dann vier Hochschulen dabei. Berlin, Hamburg, Mannheim und eben Frankfurt. F\u00fcr mich stand fest, dass es Frankfurt werden sollte. Und zwar BWL. Leider (oder gl\u00fccklicherweise) hat die Deutsche Bank in meinem Intake keinen Bedarf an BWL-Studenten gehabt und mir Wirtschaftsinformatik angeboten. Anfangs dachte ich noch \u201eehm, nee, das ist eher nichts f\u00fcr mich\u201c aber nach einer genaueren Betrachtung der Inhalte und Gespr\u00e4chen mit Ambassadoren der Frankfurt School war ich mir sicher, dass es genau das werden sollte.<\/p>\n<h3>Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom<\/h3>\n<p>Die Arbeitgeber muss man auf jeden Fall gesondert betrachten. Zun\u00e4chst einmal muss man sich ja f\u00fcr einen Arbeitgeber entscheiden. Zur \u201eWahl\u201c stehen mehrere Branchen. Einerseits die Telekommunikation, vertreten durch die Deutsche Telekom AG in Kooperation mit der T-Systems International GmbH, andererseits die Bankenbranche und Finanzwelt vertreten durch die KfW, die Deutsche Bank und die DZ Bank. Es ist ratsam, sich fr\u00fchzeitig mit Career Services in Verbindung zu setzen. Dort ber\u00e4t man die Interessenten und Studenten zu den <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/education_programmes\/bachelor\/bwi\/bwi_cooperation.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kooperationspartnern<\/a> und teilt Ihnen mit, wo noch Pl\u00e4tze frei sind. Mein Arbeitgeber war die Deutsche Telekom. Eingesetzt war ich jedoch in einer Abteilung der T-Systems und zwar in der Telekom IT, dem internen IT-Dienstleister f\u00fcr die Deutsche Telekom AG. Die Einsatzabteilung wurde in beidseitigem Einvernehmen ausgesucht und passte perfekt zum Studium, da wirtschaftswissenschaftliche Aspekte im IT-Umfeld im Mittelpunkt meiner Arbeit standen. Die Zusammenarbeit mit meinem Fachbereich lief sehr gut. Ich wurde f\u00fcr universit\u00e4re Belange meistens freigestellt, wenn zum Beispiel wichtige Deadlines bevorstanden. Ansonsten ist es meistens so, dass die Fachcoaches um die Pr\u00fcfungs- und Vorlesungszeiten Bescheid wissen, wodurch ich meine Freiheiten hatte. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass entsprechende Leistungen erwartet werden. Man gilt als vollwertiges Teammitglied und sollte dementsprechend motiviert und engagiert arbeiten. Ein gutes Zeitmanagement ist unabdingbar. Die Vereinbarkeit, sei es im 3-Tage- oder im Blockmodell, ist aber definitiv gegeben und war bei mir nie ein gr\u00f6\u00dferes Hindernis. Solange man sich kooperativ zeigt, legt einem niemand Steine in seinen Karriere-Weg.<\/p>\n<h3>Interessante Projekte<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend der Arbeit gab es viele interessante Projekte, die mich begleiteten bzw. die ich begleitet habe. Erw\u00e4hnenswert finde ich ein Netzwerktreffen, welches allj\u00e4hrlich stattfindet und immer von Studierenden der Frankfurt School organisiert wird. Mit zwei Kommilitonen habe ich das Project Management Office gef\u00fchrt und alle organisatorischen und Prozesse begleitet. Das ganze wurde \u00fcber ein Jahr hin begleitet und letztendlich erfolgreich umgesetzt. Dadurch, dass viele Aspekte dieses Events bereits im Studium abgedeckt wurden, konnten wir alle unsere Erfahrungen einbringen. Ein weiteres Projekt, welches ich durchlaufen habe, war ein Gro\u00dfauftrag, der seitens der Telekom betreut werden musste. Ein gro\u00dfer Brauerei-Konzern wollte seine IT-Verwaltung in die Hand der Telekom geben und ich durfte von Anfang an dabei sein!<\/p>\n<h3>Highlights im Studium<\/h3>\n<p>Das Studium hatte einige Highlights f\u00fcr mich zu bieten. Besonders spannend fand ich die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Dazu zu z\u00e4hlen sind die verschiedenen <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/who_we_are\/initiatives.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Initiativen<\/a> und interessante Gastvortr\u00e4ge und -vorlesungen. Spannend fand ich die M\u00f6glichkeit verschiedene Meinungen von Unternehmensvertretern zu bekommen, die jeweils \u00fcber aktuelle oder vorlesungsbezogene Themen dozierten und mit uns, den Studierenden, in Diskussionen einstiegen. Die Veranstaltungen reichten von Gastprofessoren der Universit\u00e4ten Mannheim, Frankfurt und Wiesbaden \u00fcber Vorlesungen von Mitarbeitern von McKinsey, der Deutschen Bank, der GLS, der Lufthansa oder American Express bis hin zu Pr\u00e4sentation der Amerikanischen Botschaft, des United Nations Environment Programme (UNEP) oder verschiedener Auslandsuniversit\u00e4ten. Das Studium selbst teilt sich auf in das Grundstudium (Semester 1-4) und das Hauptstudium (Semester 6+7). W\u00e4hrend in den ersten Semestern der Stundenplan (das Curriculum) feststeht, hatte ich im Hauptstudium die M\u00f6glichkeit meine Kurse unter Vorgabe gewisser Richtlinien eigenst\u00e4ndig und nach meinen Interessen zu w\u00e4hlen. Die Highlights in Bezug auf meine Kurse, die ich hatte waren einige Professoren ebenso wie einigen Thematiken, die von uns behandelt wurden.<\/p>\n<h3>Informatik vs. BWL?<\/h3>\n<p>Die Informatik hat ja von vornherein nur einen Anteil von etwa 40% wohingegen die BWL mit 60% st\u00e4rker vertreten ist. Das kam mir sehr gelegen, da ich meinen Fokus eher auf die Wirtschaft legen wollte. Gut umgesetzt fand ich die Verzahnung zwischen beiden Bereichen, die im Praxisprojekt im sechsten und siebten Semester ihren H\u00f6hepunkt fand. Dabei hatte der Gesamte Kurs die Aufgabe eine Crowdfunding-Plattform zu entwickeln und an den Auftraggeber (unseren Professor) zu \u00fcbergeben. Mein Fokus im Hauptstudium lag schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf den Wirtschaftsmodulen, was meiner Abteilung allerdings sehr gelegen kam, da ich dadurch die Gelegenheit bekommen hatte, meine Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) in selbiger zu schreiben. Das hat einiges vereinfacht, da Fachfragen, die mir w\u00e4hrend der Erstellung aufgekommen sind, kompetent durch Kollegen aus meiner Abteilung beantwortet werden konnten. Die Bachelor Thesis selbst habe ich dann in einem fachfremden Bereich geschrieben, n\u00e4mlich im Nachhaltigkeitsmanagement. Hier bot sich eine Zusammenarbeit mit den Professoren der Uni und den Kollegen bei der Telekom mal wieder bestens an.<\/p>\n<h3>Berufliche Zukunft<\/h3>\n<p>Meine berufliche Zukunft habe ich mir bewusst offen gehalten. Denn die Frankfurt School bietet diverse M\u00f6glichkeiten mit Unternehmen in Verbindung zu kommen. Besonders \u201elecker\u201c fand ich den Besuch der Genussakademie Kochschule in Frankfurt mit Deloitte, bei dem man die M\u00f6glichkeit bekommen hat in einer am\u00fcsanten Runde beim Zubereiten leckerer Speisen Kontakte zu Mitarbeitern und Einblicke in den Bereich des Financial Consultings zu bekommen. Andere M\u00f6glichkeiten bieten die verschiedenen Karrieremessen, die mehrmals im Jahr an der Frankfurt School stattfinden. Darunter der<a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/who_we_are\/career_services\/career_services_stud\/career_event\/industry_day.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Industry Day,<\/a> der <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/who_we_are\/career_services\/career_services_stud\/career_event\/meet_fs.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Career Day<\/a>, diverse Workshops, oder zielgruppenspezifische Abende f\u00fcr Frauen oder Studierende mit besonderen Schwerpunkten. Es war mir dadurch m\u00f6glich Einblicke in mehrere Branchen und Unternehmen zu bekommen und mich danach weitergehend zu informieren und zu bewerben. Ich beginne nach meinem Bachelor-Abschluss erst ein mal ein Praktikum bei der Deutschen Bank im Bereich \u201ePrivate &amp; Business Clients\u201c und habe danach die Aussicht auf den Direkteinstieg \u00fcber das IT-Trainee-Programm bei der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt. Auf lange Sicht kann ich mich auch gut mit einem Master anfreunden. Wo und in welchem Bereich wei\u00df ich allerdings noch nicht. Vielleicht bringen mich meine Wege ja auch wieder zur\u00fcck an die Frankfurt School!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin \u00fcber einen witzigen Umweg zur Wirtschaftsinformatik gelangt: nach meinem Praktikum bei der Deutschen Bank in der zehnten Klasse wollte ich unbedingt etwas in dieser Richtung machen und habe geschaut, was die Deutsche Bank dual anbietet. 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