{"id":1892,"date":"2015-03-23T14:34:27","date_gmt":"2015-03-23T13:34:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=1892"},"modified":"2019-03-25T16:28:34","modified_gmt":"2019-03-25T15:28:34","slug":"warum-wirtschaftsinformatik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/warum-wirtschaftsinformatik\/","title":{"rendered":"Warum Wirtschaftsinformatik?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fs.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankfurt School of Finance &amp; Management<\/a> \u2013 ein gro\u00dfer Name unter den deutschen Hochschulen und ein zus\u00e4tzlicher Pluspunkt auf dem Lebenslauf. Der Ruf der Universit\u00e4t hatte sicherlich einen Anteil an meiner Entscheidung, mich an der FS zu bewerben bzw. hier zu studieren. Doch weitaus wichtiger war eigentlich das ideale Konzept, welches angeboten wurde \u2013 3,5 Jahre Studium der Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit einem gro\u00dfen deutschen Unternehmen.<\/p>\n<p>Obwohl ich zu Beginn eine Bewerbung f\u00fcr BWL fokussiert hatte, habe ich mich letztendlich f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/education_programmes\/bachelor\/bwi.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studiengang Wirtschaftsinformatik<\/a> entschieden. Beim Assessment Center von einer Personalreferentin der Deutschen Telekom AG angesprochen, wurde mein Interesse an diesem Studiengang geweckt und es dauerte nicht lange bis ich BWL vergessen und Wirtschaftsinformatik f\u00fcr mich als richtigen Studiengang ausgew\u00e4hlt hatte. An einer Business School, die \u201eFinance\u201c und \u201eManagement\u201c schon im Namen tr\u00e4gt, wird der Wirtschaftsaspekt wohl nie zu kurz kommen und ein kleiner (oder gro\u00dfer) Einblick in die Welt der Informatik kann ja nicht schaden. Zus\u00e4tzlich ein Auslandssemester, ein Auslandspraktikum und im \u201eVorbeigehen\u201c noch ein weiterer Abschluss zum Fachinformatiker.<\/p>\n<p>Viel besser k\u00f6nnen 3,5 Jahre nicht genutzt werden und aus diesem Grund habe ich mich daf\u00fcr entschieden, mein Studium in Kooperation mit der Deutschen Telekom an der Frankfurt School zu beginnen. Die attraktive Verg\u00fctung und die Bezahlung der Studiengeb\u00fchren durch den Kooperationspartner seien da nur am Rande erw\u00e4hnt.<\/p>\n<h3>Highlights im Studium<\/h3>\n<p>Das Studium war sehr abwechslungsreich und lieferte immer wieder tolle neue Erfahrungen. DAS Highlight des Studiums ist f\u00fcr mich also nicht so eindeutig zu beschreiben, wie es vielleicht f\u00fcr andere der Fall ist.<\/p>\n<p>Im 2. Semester hatte ich die wunderbare M\u00f6glichkeit, Teil der FS MUN-Initiative zu sein und die FS in New York beim Planspiel der Vereinten Nationen zu vertreten. Zusammen mit 20 anderen Studenten haben wir die Elfenbeink\u00fcste vertreten, mit Studenten aus der ganzen Welt zusammengearbeitet und die Struktur der UN n\u00e4her kennengelernt. Eine Woche in New York, viele verschiedene Kulturen und eine Abschlusssitzung im offiziellen UN-Headquarter \u2013 das war auf jeden Fall ein Highlight des Studiums!<\/p>\n<p>Im 5. Semester war dann das Auslandssemester angesagt und damit vermutlich ein Highlight, auf das viele schon zu Beginn des Studiums warten. Ich war zusammen mit einem Kommilitonen in Colorado, USA und es war mit Sicherheit eine der besten Erfahrungen des ganzen Studiums. Schon die Vorbereitung f\u00fcr den Aufenthalt im Ausland durch die Uni war ideal, da sofort ein Kontakt zur neuen Universit\u00e4t aufgebaut wurde und so alle Fragen direkt beantwortet wurden.<\/p>\n<p>Vor Ort kam man durch die Vorlesungen sofort in Kontakt mit den Kommilitonen in den USA und zwischen den Vorlesungen war ausreichend Zeit, f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten und kurze Reisen. Das Auslandssemester war somit eine perfekte Abwechslung zum Studienalltag in Frankfurt!<\/p>\n<h3>Informatik vs. BWL<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt war ich urspr\u00fcnglich darauf aus, BWL zu studieren. Diesen Fokus habe ich auch im Studium der Wirtschaftsinformatik beibehalten, da Informatik nicht unbedingt zu meinen Interessen und erst recht nicht zu meinen St\u00e4rken geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Anfangs gestaltete sich diese \u201eeinseitige\u201c Einstellung ehrlicherweise etwas schwierig und im Nachhinein denke ich, dass etwas mehr Engagement in den ersten zwei Semestern sicher nicht geschadet h\u00e4tte. Je weiter das Studium jedoch vorangeschritten war, desto gr\u00f6\u00dfer wurde auch der Anteil an wirtschaftlichen Themen und sp\u00e4testens ab dem 6. Semester, mit Wahlpflichtkursen, stand f\u00fcr mich der Wirtschaftsaspekt ganz klar im Vordergrund. Wer mit Leidenschaft programmiert und bereits vor dem Studium mit Datenbanken zu tun hat, findet in Wirtschaftsinformatik aber ebenfalls einen sehr guten Studiengang.<\/p>\n<p>Fazit: Eine gewisse Affinit\u00e4t zur IT kann in diesem Studium sicherlich nicht schaden; ohne vorheriges Interesse an Datenbanken und Programmieren kommt aber auch sehr gut zurecht und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl die Informatiker als auch Studenten mit Interesse an der Wirtschaft sehr zufrieden waren bzw. sind. Meiner Meinung nach ist Wirtschaftsinformatik insbesondere in Bezug auf die wirtschaftlichen Aspekte bezogen, der ideale Studiengang um sich aus der Masse von BWL-Studenten hervorzuheben.<\/p>\n<h3>Nach dem Studium<\/h3>\n<p>Die berufliche Zukunft nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik ist in der Theorie absolut perfekt. Mit Kenntnissen aus zwei elementaren Bereichen, die jedes Unternehmen braucht, bildet man entweder die Schnittstelle zwischen diesen beiden Parteien oder konzentriert sich bei seiner Besch\u00e4ftigung auf die Wirtschaft oder die Informatik. Die Vielf\u00e4ltigkeit bei der beruflichen Perspektive ist somit ausgesprochen vielversprechend.<\/p>\n<p>In der Praxis bietet das Studium tats\u00e4chlich eine sehr gute Basis um in vielen verschiedenen Bereichen zu arbeiten. Ich habe mich f\u00fcr ein anschlie\u00dfendes Master-Studium im Bereich Management mit dem Schwerpunkt Manufacturing entschlossen, um eine perfekte Grundlage f\u00fcr F\u00fchrungspositionen in der Automobilbranche zu erlangen und in Zukunft bei einem der gro\u00dfen deutschen Automobilbauer zu arbeiten.<\/p>\n<p>Ich denke allerdings, dass man mit diesem Studiengang mehr oder weniger branchenunabh\u00e4ngig arbeiten kann und somit immer die Chance hat, eine gute Besch\u00e4ftigung zu finden.<\/p>\n<h3>Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom<\/h3>\n<p>Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber war \u00fcberwiegend positiv.<\/p>\n<p>Vom ersten Tag an war ich Teil eines Teams im Supplier Management der T-Systems und in vielen Projekten mit eingeplant. Die t\u00e4gliche Arbeit mit den Kollegen war sehr interessant und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Durch das Studienkonzept, drei Tage Arbeit, drei Tage Studium, war insbesondere die vorlesungsfreie Zeit sehr interessant, da hier ohne Unterbrechung und somit effektiver mit den Kollegen gearbeitet werden konnte.<\/p>\n<p>Besonders spannend war der Einsatz in London f\u00fcr T-Systems UK im Team des BP Accounts. Hier habe ich viele internationale Kollegen kennengelernt und einen Einblick erhalten, was es bedeutet, mit einer gro\u00dfen Firma wie BP zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p>Auch wenn es in einigen Situationen zu organisatorischen Schwierigkeiten kam, war die Kooperation mit der Telekom w\u00e4hrend des Studiums alles in allem sehr gut.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt School of Finance &amp; Management \u2013 ein gro\u00dfer Name unter den deutschen Hochschulen und ein zus\u00e4tzlicher Pluspunkt auf dem Lebenslauf. Der Ruf der Universit\u00e4t hatte sicherlich einen Anteil an meiner Entscheidung, mich an der FS zu bewerben bzw. hier zu studieren. 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