{"id":19248,"date":"2019-04-04T10:29:53","date_gmt":"2019-04-04T09:29:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=19248"},"modified":"2022-12-13T14:20:43","modified_gmt":"2022-12-13T13:20:43","slug":"alte-zopfe-abschneiden-digitale-transformation-erfolgreich-umsetzen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/alte-zopfe-abschneiden-digitale-transformation-erfolgreich-umsetzen-teil-1\/","title":{"rendered":"Alte Z\u00f6pfe abschneiden \u2013 digitale Transformation erfolgreich umsetzen Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Die digitale Transformation bestehender Gesch\u00e4ftsprozesse und Services steht ganz oben auf der Agenda von IT- und Fachabteilungen. Doch bei der Umsetzung solcher Transformationsprojekte prallen oft technische und fachliche Anforderungen aufeinander, die nicht vereinbar scheinen. Bestehende Prozesse und Services lassen sich meist nicht eins-zu-eins digitalisieren oder nur mit erheblichem Mehraufwand.<\/p>\n<h2><strong>Ballast \u00fcber Bord schmei\u00dfen<\/strong><\/h2>\n<p>Dies wird deutlich, wenn man versucht w\u00e4hrend der Digitalisierung die Funktionalit\u00e4t und Abl\u00e4ufe aus den Altsystemen in der neuen L\u00f6sung abzubilden. Aber ist dies noch sinnvoll? So wird oft an programmierten Individuall\u00f6sungen festgehalten und sehr aufw\u00e4ndig deren Integration in neue Anwendungen durchgef\u00fchrt. Dabei sollte besser gepr\u00fcft werden, ob man alte Z\u00f6pfe nicht einfach mal abschneiden sollte.<\/p>\n<p>Insbesondere Fachabteilungen halten gerne an bestehenden Prozessen fest. Die Bereitschaft, etablierte und akzeptierte Abl\u00e4ufe zu \u00e4ndern ist entsprechend gering, da zun\u00e4chst kein direkter Nutzen erkennbar ist. Andererseits fehlen oft Know-how und Ressourcen, um dies zu bewerten. Dabei hebt ein \u00dcberdenken bestehender Prozesse die gro\u00dfen Potenziale der Digitalisierung:<\/p>\n<h2><strong>Nutzen durch die digitale Transformation<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Vermeidung von Medienbr\u00fcchen<\/li>\n<li>Produktivit\u00e4tssteigerung<\/li>\n<li>Bessere Nachvollziehbarkeit<\/li>\n<li>Schneller Informationsaustausch<\/li>\n<li>Mehr \u00fcbergreifende Konformit\u00e4t in Prozessen und Abl\u00e4ufen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Regulatorik als Innovationstreiber<\/strong><\/h2>\n<p>Die Anforderungen neuer regulatorischer Vorgaben von EZB und BaFin sind wesentliche Kostentreiber der Finanzbranche. Dabei besteht oft die M\u00f6glichkeit der Vereinfachung und Konsolidierung bestehender Abl\u00e4ufe, wenn man die Umsetzung der regulatorischen Vorgaben nicht isoliert, sondern ganzheitlich im Kontext zu den Umsystemen betrachtet.<\/p>\n<p>Die daraus resultierenden Projekte bieten einen idealen Ansatz f\u00fcr Innovationen und die Digitalisierung von Prozessen in Rechnungswesen, Risikomanagement und Meldewesen. So bergen die Zusammenlegung oftmals heterogener IT-Systeme oder einzelner Komponenten, eine einheitliche Datenerhebung und -haltung sowie abgestimmte Prozesse ein gro\u00dfes Potenzial.<\/p>\n<h2><strong>Das gro\u00dfe Bild vor Augen<\/strong><\/h2>\n<p>Bei der Digitalisierung von Gesch\u00e4ftsprozessen und Services sollte man jedoch nicht nur den einzelnen Prozess, sondern wirklich Abl\u00e4ufe von Ende-zu-Ende betrachten.<\/p>\n<p>Ein gutes Beispiel sind Mobile-Apps, die ihren m\u00f6glichen Kundennutzen durch einen reduzierten Funktionsumfang einschr\u00e4nken. Viele daf\u00fcr notwendige Anwendungen im Hintergrund sind nur Insell\u00f6sungen und nicht in die Mobile-Workflows integriert.<\/p>\n<p>Oft ergeben sich Synergien und zus\u00e4tzliche Optimierungspotenziale, wenn man flankierende und weiterf\u00fchrende Prozesse betrachtet. Dabei sollte der Fokus nicht auf mehr Funktionalit\u00e4t und Sonderw\u00fcnschen der fachlichen Anwender, sondern auf Verschlankung sowie vereinfachten und automatisierten Abl\u00e4ufen liegen.<\/p>\n<p>Eine beliebte Unart ist es zudem, bestehende Funktionalit\u00e4ten und Abl\u00e4ufe von eigenentwickelten Anwendungen durch Customizing und Programmierung auf Standardsoftware zu \u00fcbertragen. Hier entstehen schnell \u00fcberladene und aufw\u00e4ndig zu pflegende Anwendungen, die die Fehler der Vergangenheit neu abbilden, anstatt sie zu beseitigen.<\/p>\n<p>Einen Einblick, wie Sie Ihre digitalen Transformationsprojekte erfolgreich umsetzen k\u00f6nnen, vermittelt das Seminar <a href=\"https:\/\/frankfurt-school-pdf.data-room.de\/downloads\/pdfs\/seminars_145d2c7c.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Informationstechnologie f\u00fcr Bankfachkr\u00e4fte<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die digitale Transformation bestehender Gesch\u00e4ftsprozesse und Services steht ganz oben auf der Agenda von IT- und Fachabteilungen. Doch bei der Umsetzung solcher Transformationsprojekte prallen oft technische und fachliche Anforderungen aufeinander, die nicht vereinbar scheinen. Bestehende Prozesse und Services lassen sich meist nicht eins-zu-eins digitalisieren oder nur mit erheblichem Mehraufwand. 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