{"id":20589,"date":"2019-10-01T12:37:21","date_gmt":"2019-10-01T11:37:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=20589"},"modified":"2020-04-01T09:44:20","modified_gmt":"2020-04-01T08:44:20","slug":"institutional-investors-views-and-preferences-on-climate-risk-disclosure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/institutional-investors-views-and-preferences-on-climate-risk-disclosure\/","title":{"rendered":"Was denken institutionelle Anleger \u00fcber die Offenlegung von Klimarisiken?"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><em><span lang=\"EN-US\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Zacharias Sautner<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p>Die Effizienz von Finanzm\u00e4rkten beruht auf zeitnahen und korrekten Informationen \u00fcber die Risiken von Unternehmen. Hinsichtlich solcher Risiken spielt der Klimawandel eine immer wichtigere Rolle. Klimarisiken entstehen durch Naturkatastrophen, durch staatliche Regulierung zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels (z.B. eine CO2-Steuer) oder durch Innovationen, die bestehende Gesch\u00e4ftsmodelle untergraben. Folglich sind hochwertige Informationen \u00fcber das Klimarisiko-Exposure von Unternehmen eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr gute Anlageentscheidungen von Investoren und f\u00fcr die effiziente Bepreisung der mit dem Klimawandel verbundenen Risiken und Chancen.<\/p>\n<p>Trotz dieser Bedeutung sind viele Regulierer und Investoren jedoch der Auffassung, dass die derzeitige Offenlegung von Klimarisiken unzureichend ist. So forderte beispielsweise Mark Carney, Gouverneur der <em>Bank of England<\/em>, 2015 in einer Rede, dass mehr getan werden m\u00fcsste, um die Offenlegung konsistenter, vergleichbarer und verl\u00e4sslicher Daten zur CO2-Intensit\u00e4t von Unternehmen zu gew\u00e4hrleisten. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich auch Yngve Slyngstad, CEO von <em>Norges Bank Investment Management<\/em>, gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters als er sich \u00fcber den schwierigen Zugang zu klimarelevanten Informationen beklagte.<\/p>\n<p>Daher gibt es aktuell auch Versuche seitens einiger Regulierer, Regierungen und NGOs, die M\u00e4ngel bei der Offenlegungen von Klimarisiken zu beheben. So rief der Finanzstabilit\u00e4tsrat die \u201e<em>Task Force on Climate-Related Financial Disclosures<\/em>\u201c (TCFD) ins Leben um Firmen dazu zu bewegen, Klimarisiken auf freiwilliger Basis transparent zu machen. Oder so sammelt das <em>Carbon Disclosure Project<\/em> (CDP) mittels eines Fragebogens im Auftrag von Investoren mit einem verwalteten Verm\u00f6gen von \u00fcber 87 Billionen Dollar Informationen zu CO2-Emissionen und \u00c4hnlichem von Unternehmen ein. Parallel zu diesen Initiativen gibt es in einigen L\u00e4ndern inzwischen Offenlegungsverpflichtungen f\u00fcr klimarelevante Risiken. So verlangt das Vereinigte K\u00f6nigreich zum Beispiel seit 2013 von b\u00f6rsennotierten Unternehmen, dass sie ihre CO2-Emissionen offen legen, eine Anforderung, die 2019 auf nicht b\u00f6rsennotierte Unternehmen ausgedehnt wurde. Frankreich fordert seit 2016 von institutionellen Investoren, dass sie die CO2-Abdruck ihrer Anlageportfolios offenlegen.<\/p>\n<p>Diese Initiativen lassen darauf schlie\u00dfen, dass Anleger bei der Entscheidungsfindung zunehmend klimarelevante Informationen hinzuziehen. Leider gibt es jedoch kaum systematische Nachweise daf\u00fcr, was institutionelle Investoren \u00fcber die Offenlegung dieser Informationen denken. Um diese Wissensl\u00fccke zu schlie\u00dfen, habe ich f\u00fcr ein neues Forschungspapier gemeinsam mit Emirhan Ilhan, Philipp Kr\u00fcger und Laura Starks institutionelle Anleger zu deren Ansichten und Pr\u00e4ferenzen bez\u00fcglich der Offenlegung von Klimarisiken befragt. Da die Berichterstattung \u00fcber nichtfinanzielle Informationen sowohl Nachteile als auch Vorteile mit sich bringen kann, ist es zumindest theoretisch unklar, welchen Wert Investoren auf die Offenlegung von Klimarisiken seitens ihrer Portfoliounternehmen legen. Durch unsere Umfrage sollte deshalb festgestellt werden, ob Investoren die Offenlegung von Klimarisiken bef\u00fcrworten und wie sie diese grunds\u00e4tzlich einsch\u00e4tzen.<\/p>\n<h2><strong>Stellenwert der Klimarisikoberichterstattung<\/strong><\/h2>\n<p>Die Befragten waren sich im Allgemeinen dar\u00fcber einig, dass die Offenlegung klimarelevanter Informationen wichtig ist. So waren beispielsweise 51 % der Befragten der \u00dcberzeugung, dass der Klimarisikoberichterstattung der gleiche Stellenwert zukommt wie der herk\u00f6mmlichen Finanzberichterstattung, und nahezu ein Drittel h\u00e4lt sie sogar f\u00fcr wichtiger. Lediglich 22 % der Befragten halten die Klimaberichterstattung f\u00fcr weniger wichtig als die Finanzberichterstattung.<\/p>\n<div id=\"attachment_20619\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20619\" class=\"wp-image-20619 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/1-2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/1-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/1-2-768x513.jpg 768w, https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/1-2.jpg 925w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-20619\" class=\"wp-caption-text\">Figure 1: Importance of climate risk disclosure relative to financial disclosure<\/p><\/div>\n<p>Anschlie\u00dfend haben wir untersucht, ob es bei Investoren systematische Unterschiede in der Wahrnehmung der Bedeutung der Klimaberichterstattung gibt. Wir haben gefunden, dass die Investoren, die der festen \u00dcberzeugung sind, dass Klimarisiken im Anlageprozess ber\u00fccksichtigt werden sollten, auch der Offenlegung von Klimarisiken eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung beimessen.<\/p>\n<p>Die Risiken, die der Klimawandel f\u00fcr Unternehmen mit sich bringt, werden h\u00e4ufig in drei Kategorien unterteilt: physische, technologische und regulatorische Risiken. Unsere Erhebung hat ergeben, dass der Offenlegung von Klimarisiken von denjenigen Investoren die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung beigemessen wird, die sich \u00fcber die finanziellen Folgen der drei genannten Risiken f\u00fcr ihre Portfoliounternehmen die meisten Sorgen machen. Was den relativen Stellenwert der einzelnen Risiken betrifft, so fallen Bedenken hinsichtlich physischer Klimarisiken bei der der Klimaberichterstattung zugeschriebenen Bedeutung am schwersten ins Gewicht, regulatorische Risiken am wenigsten. Warum physische Risiken bei der Bewertung der Offenlegung von Klimarisiken so hoch eingestuft werden, l\u00e4sst sich damit erkl\u00e4ren, dass solche Risiken tendenziell schwerer fassbar und eher standortspezifisch sind. Daher sind f\u00fcr die Bewertung von physischen Risiken (z. B. Sch\u00e4den durch \u00dcberflutung) auch relativ pr\u00e4zise Informationen \u00fcber das Exposure eines Unternehmens erforderlich. Im Gegensatz dazu gelten Regulierungen meistens f\u00fcr alle Unternehmen einer bestimmten Branche bzw. eines ein ganzes Land. Daher sind Informationen \u00fcber diese Risiken leichter zug\u00e4nglich und Berichterstattung dar\u00fcber etwas weniger relevant.<\/p>\n<h2>Ansichten von Investoren bez\u00fcglich der derzeitigen Offenlegungsverfahren<\/h2>\n<p>Wir haben zudem eine Reihe von Fragen zur Qualit\u00e4t der aktuellen qualitativen und quantitativen Offenlegungspraxis gestellt, um uns dadurch ein besseres Bild \u00fcber die Aussagekraft bisheriger Angaben zu Klimarisiken machen zu k\u00f6nnen. Qualitative Offenlegung kann beispielsweise Angaben dar\u00fcber enthalten, wie sich der Klimawandel auf das Gesch\u00e4ftsmodell eines Unternehmens auswirkt, oder Erkl\u00e4rungen dazu, wie Klimarisiken in Unternehmen in der Governance adressiert werden. Quantitative Offenlegungen betreffen hingegen Informationen \u00fcber die Menge der erzeugten CO2-Emissionen oder \u00fcber Emissionsreduktionsziele.<\/p>\n<div id=\"attachment_20621\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20621\" class=\"wp-image-20621 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2-300x188.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2-300x188.jpg 300w, https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2-768x482.jpg 768w, https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2.jpg 928w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-20621\" class=\"wp-caption-text\">Figure 2: Institutional investors\u2019 views on current climate risk disclosure practices<\/p><\/div>\n<p>Unser Fragebogen hat ergeben, dass Investoren die derzeitigen quantitativen und qualitativen Offenlegungen also zu ungenau und nicht aussagekr\u00e4ftig genug empfinden. Insbesondere \u00e4u\u00dferten viel Investoren, dass ver\u00f6ffentlichte quantitative Informationen \u00fcber Klimarisiken zu unpr\u00e4zise sind. Diese Antworten deuten darauf hin, dass das derzeitige freiwillige Berichtssystem Investoren offenbar nicht in vollem Umfang fundierte Investitionsentscheidungen erm\u00f6glicht, zumindest nicht in Unternehmen, die in hohem Ma\u00df Klimarisiken ausgesetzt sind. Dies k\u00f6nnte ein Grund daf\u00fcr sein, dass Klimarisiken an den Aktienm\u00e4rkten als schwer bewertbar gelten \u2013 ein Thema, auf das wir im Folgenden ausf\u00fchrlicher eingehen.<\/p>\n<h2><strong>Ansichten von Investoren bez\u00fcglich der Fehlbepreisung von Klimarisiken<\/strong><\/h2>\n<p>Um Fehlbewertungen von Klimarisiken in Finanzm\u00e4rkten zu messen, haben wie die befragten Investoren gebeten, potentielle Unter- oder \u00dcberbewertungen in verschiedenen Wirtschaftssektoren zu beurteilen. Sie konnten dabei je Sektor Bewertungen in dem Spektrum zwischen \u201eBewertungen sind viel zu niedrig\u201c (mit einem Wert von -2 gekennzeichnet) und \u201eBewertungen sind viel zu hoch\u201c (mit +2 gekennzeichnet) abgeben. Wir haben dabei gezielt nach Fehlbewertungen durch Klimarisiken und -chancen gefragt.<\/p>\n<p>Generell waren die Befragten der Meinung, dass die aktuellen Aktienbewertungen (\u00fcber alle Wirtschaftssektoren) hinweg zu hoch sind, also Klimarisiken nicht ausreichend eingepreist sind. Diese \u00dcberbewertungen werden am st\u00e4rksten in der \u00d6lbranche, in der Automobilindustrie, bei Stromversorgungsunternehmen und bei Versicherungen wahrgenommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_20622\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20622\" class=\"wp-image-20622 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/3-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/3-300x226.jpg 300w, https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/3-768x578.jpg 768w, https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/3.jpg 824w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-20622\" class=\"wp-caption-text\">Figure 3: Institutional investors\u2019 views on climate risk mispricing<\/p><\/div>\n<p>Anschlie\u00dfend haben wir untersucht, ob die Meinungen der Anleger \u00fcber die Verf\u00fcgbarkeit und Qualit\u00e4t der aktuellen Klimarisiko-Berichterstattung mit der wahrgenommenen Unterbewertung von Klimarisiken an den Aktienm\u00e4rkten (d.h. der klimabedingten \u00dcberbewertung von Unternehmen) zusammenh\u00e4ngen. Wir konnten feststellen, dass Befragte, die die aktuelle Berichterstattung f\u00fcr mangelhaft halten, auch eine h\u00f6here Fehlbewertung von Klimarisiken sehen. Diese Erkenntnis l\u00e4sst eine wichtige Schlussfolgerung zu, n\u00e4mlich dass bessere Offenlegung von Klimarisiken auch zu einer effizienteren Bepreisung dieser Risiken beitragen kann.<\/p>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<p>Unsere Untersuchung hat also ergeben, dass institutionelle Anleger bei Investitionsentscheidungen der Klimarisikoberichterstattung einen hohen Stellenwert beimessen. Allerdings scheinen die derzeitigen Offenlegungsverfahren sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht unzureichend. Wahrscheinlich haben viele Investoren deshalb den Eindruck, dass die Aktienbewertungen Klimarisiken nicht ausreichend Rechnung tragen. Mehr und pr\u00e4zisere Klimarisikoberichterstattung k\u00f6nnte dazu beitragen, die Bepreisung von Klimarisiken akkurater zu gestalten und damit zur Finanzstabilit\u00e4t beitragen.<\/p>\n<p><em>Das Forschungspapier, auf dem dieser Beitrag beruht, finden Sie <\/em><a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=3437178\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>hier<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zacharias Sautner Die Effizienz von Finanzm\u00e4rkten beruht auf zeitnahen und korrekten Informationen \u00fcber die Risiken von Unternehmen. Hinsichtlich solcher Risiken spielt der Klimawandel eine immer wichtigere Rolle. Klimarisiken entstehen durch Naturkatastrophen, durch staatliche Regulierung zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels (z.B. eine CO2-Steuer) oder durch Innovationen, die bestehende Gesch\u00e4ftsmodelle untergraben. Folglich sind hochwertige Informationen \u00fcber das Klimarisiko-Exposure [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":654,"featured_media":20594,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[37,33],"tags":[91],"class_list":["post-20589","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-finance","category-research-and-advisory","tag-research-2"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/654"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20589"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20589\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22435,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20589\/revisions\/22435"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}