{"id":21124,"date":"2019-11-22T15:45:06","date_gmt":"2019-11-22T14:45:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=21124"},"modified":"2023-11-28T14:31:45","modified_gmt":"2023-11-28T13:31:45","slug":"my-mba-success-how-i-found-my-dream-start-up-job-in-the-city-i-wanted","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/my-mba-success-how-i-found-my-dream-start-up-job-in-the-city-i-wanted\/","title":{"rendered":"Mit dem MBA zum Erfolg: So habe ich meinen Traumjob bei einer jungen Firma in meiner Wunschstadt gefunden"},"content":{"rendered":"<p>Im Januar 2018 teilte ich meiner Vorgesetzten mit, dass ich demn\u00e4chst k\u00fcndigen und ein <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/mba\/full-time\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vollzeit-MBA-Studium<\/a> aufnehmen wollte. Sie war etwas verwirrt und fragte mich schlicht \u201ewarum?\u201c. Das Leben als Marketingmanagerin bei einem Produktionsbetrieb in Stuttgart war doch prima. Es war vielleicht heikel und riskant, einen angenehmen Job aufzugeben, aber ich hatte mir nun einmal in den Kopf gesetzt, den MBA zu machen \u2013 nach der Devise: Jetzt oder nie! Nach wochenlanger, stringenter GMAT-Vorbereitung, MBA-Bewerbungen und Aufnahmeverfahren folgte schlie\u00dflich die Einschreibung in den Studiengang an der Frankfurt School, Class of 2019.<\/p>\n<h2>Die drei Gs f\u00fcr eine erfolgreiche Karriere<\/h2>\n<p>Gleich zu Beginn des Programms haben wir herausgefunden, dass drei Dinge f\u00fcr eine gute Karriere in Deutschland generell unabdingbar sind: Zun\u00e4chst einmal <strong>Deutschkenntnisse<\/strong> \u2013 es ist unerl\u00e4sslich, die Sprache auf fortgeschrittenem Niveau zu beherrschen. Zwar sind die Arbeitssprachen in zahlreichen Unternehmen haupts\u00e4chlich Deutsch und Englisch, doch setzen viele Arbeitgeber zur Gew\u00e4hrleistung eines integrativen und kooperativen Arbeitsumfelds gute Deutschkenntnisse voraus. Zweitens, <strong>Definition des Ziels<\/strong> \u2013 es ist wichtig, w\u00e4hrend des MBA-Programms Pr\u00e4ferenzen in Bezug auf die Branche, die Funktion und den geografischen Standort f\u00fcr die n\u00e4chste Anstellung im Auge zu behalten. Meine Mitstudierenden kamen aus verschiedenen Branchen und Funktionsbereichen, was es mir erleichtert hat, ihre Erfahrungen nachzuvollziehen. Das dritte D steht f\u00fcr <strong>Dabei sein<\/strong>! \u2013 Netzwerkveranstaltungen, Jobmessen, Karriereevents, Branchengespr\u00e4che und Alumni-Treffen bieten potenziell eine gute Gelegenheit, sich \u00fcber aktuelle Jobtrends zu informieren.<\/p>\n<h2>Zielsetzung<\/h2>\n<p>Mein Wahlmodul \u201eBuilding a Start-Up\u201c unter der Leitung von Carsten Lebtig hat den Unternehmergeist in mir geweckt. Zur Vorbereitung auf mein Start-up Praktikum nahm ich an zahlreichen Veranstaltungen in der Gr\u00fcnderszene in ganz Deutschland teil. In meinem Lebenslauf habe ich meine unternehmerischen Kompetenzen und Leistungen hervorgehoben. Dank Podcasts und Blogs zu Start-up Jobs konnte ich mir bald ein besseres Bild machen. Ferner organisierten Mitstudierende, die bereits in Start-ups gearbeitet hatten, simulierte Vorstellungsgespr\u00e4che f\u00fcr mich.<\/p>\n<h2>Gut vernetzt<\/h2>\n<p>Im April 2019 veranstalteten die Career <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/en\/home\/about\/career-services\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Services<\/a> der Frankfurt School eine <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/en\/home\/newsroom\/events\/startup-night\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Start-up Night<\/a>, auf der ich mit der Fintiba GmbH ins Gespr\u00e4ch kam. Fintiba ist ein FinTech-Start-up mit Sitz in Frankfurt, das internationalen Studierenden digitale L\u00f6sungen f\u00fcr den Aufenthalt in Deutschland, wie ein Sperrkonto und Krankenversicherungsschutz, bietet. W\u00e4hrend des Studiums hatte ich diese Dienste selbst in Anspruch genommen, daher war mein Interesse gleich geweckt. Zu meiner \u00dcberraschung habe ich im Gespr\u00e4ch erfahren, dass Indien der zweitgr\u00f6\u00dfte Zielmarkt des Unternehmens ist und es momentan die Stelle f\u00fcr eine\/n Business Intelligence Spezialist\/in mit Schwerpunkt Indien besetzen wollte.<\/p>\n<h2>Ein Master-Thesis-Projekt oder ein Praktikum vermittelt wertvolle Einblicke<\/h2>\n<p>Im Anschluss an Vorgespr\u00e4che mit dem Team hat man mir ein MBA-Thesis-Projekt angeboten. Bei der Berufswahl ist ein derartiges Unterfangen von entscheidender Bedeutung \u2013 in meinem Fall konnte ich einen besseren Einblick in die Unternehmenskultur und den T\u00e4tigkeitsbereich der Firma gewinnen. Ich nahm die Gelegenheit wahr und arbeitete an einem \u00e4u\u00dferst anspruchsvollen, aber auch sehr spannenden individuellen Beratungsprojekt.<\/p>\n<h2>Vom Praktikum zum Stellenangebot<\/h2>\n<p>Start-ups zeichnen sich in der Regel durch hohe Grunddynamik, Transparenz und enge Verbundenheit aus \u2013 vor allem aber sind sie ergebnisorientiert. Man hat die M\u00f6glichkeit, die verschiedenen gesch\u00e4ftlichen Funktionsbereiche aus n\u00e4chster N\u00e4he kennenzulernen. W\u00e4hrend meiner dreimonatigen Thesis-Zeit konnte ich eine der wichtigsten Herausforderungen identifizieren und auch eine strategische L\u00f6sung mit definierten KPIs vorschlagen. Mein Betreuer und mein Team erkannten mein Potenzial und meine F\u00e4higkeit, mit einem internationalen Team zu arbeiten. Unmittelbar nach meinem Abschluss wurde mir eine Vollzeitstelle als Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei der Fintiba GmbH hier in Frankfurt angeboten. Heute arbeite ich gern in diesem Beruf \u2013 und bei Fintiba.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Januar 2018 teilte ich meiner Vorgesetzten mit, dass ich demn\u00e4chst k\u00fcndigen und ein Vollzeit-MBA-Studium aufnehmen wollte. Sie war etwas verwirrt und fragte mich schlicht \u201ewarum?\u201c. Das Leben als Marketingmanagerin bei einem Produktionsbetrieb in Stuttgart war doch prima. 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