{"id":21822,"date":"2020-02-25T12:17:25","date_gmt":"2020-02-25T11:17:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=21822"},"modified":"2023-11-28T14:29:24","modified_gmt":"2023-11-28T13:29:24","slug":"how-my-mba-helped-me-to-enter-consulting-as-an-engineer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/how-my-mba-helped-me-to-enter-consulting-as-an-engineer\/","title":{"rendered":"So hat mein MBA mir als Ingenieur zum Einstieg in den Bereich Consulting verholfen"},"content":{"rendered":"<p>Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als ich im November 2015 an der Frankfurt School meinen letzten Blogbeitrag mit dem Titel <a href=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/porsche-production-for-personalization\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eMega production customized for personalization\u201c<\/a> verfasst habe. Das war unmittelbar nach der Werksbesichtigung bei Porsche, die im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/mba\/full-time\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vollzeit-MBA<\/a> stattfand, und ich schrieb in diesem Blog von meinem Traum, nach dem Studium bei Porsche zu arbeiten. Schlussendlich wurde mein Traum wahr: Nach dem Abschluss bin ich bei Porsche Consulting eingestiegen. Das MBA-Programm der Frankfurt School hat mir geholfen, den Karrierewechsel vom Automobilingenieur zum Unternehmensberater zu bewerkstelligen.<\/p>\n<p>Warum ausgerechnet ein MBA-Studium? Die meisten meiner Freunde und Kollegen waren ziemlich verbl\u00fcfft, als ich meinen angenehmen Job k\u00fcndigte. Ich war aber felsenfest davon \u00fcberzeugt, dass der MBA meinen beruflichen Wechsel nicht nur m\u00f6glich, sondern auch nachhaltig machen w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Meinen Horizont erweitern und umdenken<\/h2>\n<p>Bei der Zusammenarbeit mit den Spitzenf\u00fchrungskr\u00e4ften unserer Kundenfirmen ist es entscheidend, dass wir auch wie Manager denken und handeln. W\u00e4hrend des Studiums habe ich anhand von zahlreichen Fallstudien gelernt, wie erfolgreiche Manager strategische und betriebliche Probleme gel\u00f6st haben. Noch eindr\u00fccklicher waren allerdings die von der Frankfurt School organisierten, regelm\u00e4\u00dfigen Veranstaltungen namens <a href=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/in-the-boardroom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">In the Boardroom<\/a>, an denen F\u00fchrungskr\u00e4fte aus verschiedenen Branchen teilnahmen. Bei diesen Kamingespr\u00e4chen beeindruckten mich die F\u00fchrungskr\u00e4fte mit ihren lebendigen Erlebnisberichten und ihrer inspirierenden Pers\u00f6nlichkeit. Dies half mir dabei, meinen Horizont zu erweitern und \u00fcber den Tellerrand hinaus zu denken. Durch alle diese Erfahrungen habe ich gelernt, mich nicht nur auf Details zu konzentrieren, sondern in komplexen F\u00e4llen auch einen Blick f\u00fcr das gro\u00dfe Ganze zu entwickeln.<\/p>\n<h2>Die Theorie spielt nach wie vor eine wichtige Rolle<\/h2>\n<p>Manche Leute sind der Auffassung, dass es bei einem MBA eher um die Vernetzung als um das Lernen geht. Meiner Meinung nach spielt das theoretische Wissen, das mir w\u00e4hrend des MBA-Studiums vermittelt wurde, bei meiner Beratert\u00e4tigkeit immer noch eine ma\u00dfgebliche Rolle. Angesichts meines technischen Hintergrunds war es sehr wichtig f\u00fcr mich, Management-, Finanz- und Wirtschaftstheorien kennenzulernen, um meinen Karrierewechsel zum Consulting \u00fcberhaupt zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Wenn ich mein Wissen bez\u00fcglich bestimmter Konzepte, die f\u00fcr Beratungsprojekte erforderlich sind, auffrischen m\u00f6chte, ziehe ich immer noch h\u00e4ufig die Unterlagen der Pr\u00e4sentationen heran. F\u00fcr ein Innovationsprojekt konnte ich viele Open Innovation-Methoden und Instrumente aus dem Kurs Innovation Management von Prof. Sandner umsetzen. Das Prozesskostenrechnungsmodell aus dem Kurs \u201eManagerial Accounting\u201c war bei vielen Kostenoptimierungsprojekten mit Kunden der Schl\u00fcssel zum Erfolg.<\/p>\n<p>Da sich das Umfeld schnell wandelt, f\u00e4llt es Managern oft schwer, die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit des betreffenden Unternehmens zu \u00fcberdenken und neu zu gestalten. Dank Professor Velamuri konnte ich unternehmerisches Denken in das Unternehmensumfeld einbinden und unseren Kunden helfen, neue Ideen f\u00fcr zuk\u00fcnftiges Wachstum zu entwickeln.<\/p>\n<h2>Netzwerke erm\u00f6glichen eine nachhaltige berufliche Laufbahn<\/h2>\n<p>Theoretisches Wissen hat meinen Karrierewechsel zwar erst m\u00f6glich gemacht, doch es sind Netzwerke, die ihn nachhaltig machen. W\u00e4hrend des gesamten MBA-Programms hat die Frankfurt School diverse Networking-Plattformen bereitgestellt, so dass die Vernetzung mit Unternehmen, Start-ups und Alumni aus aller Welt gegeben war. Bei unserem Group Consulting Project ging es um FinTech-Internationalisierung, und ich lernte \u00fcber zwanzig Banken, Start-Ups und Accelerators kennen. Sp\u00e4ter haben mir diese Kontakte dabei geholfen, unserem Kunden, einem traditionellen Automobilzulieferer in Deutschland, ein spannendes Innovationserlebnis in der Frankfurter FinTech-Szene zu bieten.<\/p>\n<p>Ich bin sicher, das globale Netzwerk, das ich w\u00e4hrend des MBA-Programms aufbauen konnte, wird mir auf meinem zuk\u00fcnftigen Weg weiterhelfen. Au\u00dferdem bin ich sehr dankbar, ein Mitglied der gro\u00dfen Frankfurt School-Familie sein zu d\u00fcrfen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als ich im November 2015 an der Frankfurt School meinen letzten Blogbeitrag mit dem Titel \u201eMega production customized for personalization\u201c verfasst habe. 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