{"id":24655,"date":"2020-11-13T20:12:00","date_gmt":"2020-11-13T19:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=24655"},"modified":"2024-09-19T14:44:12","modified_gmt":"2024-09-19T13:44:12","slug":"als-kommunikator-im-master-in-corporate-performance-restructuring","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/als-kommunikator-im-master-in-corporate-performance-restructuring\/","title":{"rendered":"Als Kommunikator im Master in Corporate Performance &amp; Restructuring"},"content":{"rendered":"<p>Vor Studienstart hatte ich etwas Sorge als Exot in <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/master\/corporate-performance-restructuring\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">das Programm Corporate Performance &amp; Restructuring (MCPR)<\/a> zu starten. Zu Unrecht, wie sich innerhalb weniger Tage herausstellte. Unser Jahrgang ist so vielf\u00e4ltig, wie die Restrukturierungspraxis selbst. Der MCPR hat mir noch einmal mehr als deutlich gemacht, dass Kommunikation in Ver\u00e4nderungsprozessen unerl\u00e4sslich ist. Dabei decken sich meine bisherigen Erfahrungen im Kommunikationsbereich zu gro\u00dfen Teilen mit den Grundprinzipien von erfolgreichem Performance-Management.<\/p>\n<h2>\u201eGelungene Kommunikation ist unwahrscheinlich\u201c<\/h2>\n<p>So \u00e4u\u00dferte zumindest der deutsche Soziologe Niklas Luhmann seine Zweifel an dem funktionierenden Austausch von Information zwischen Sender und Empf\u00e4nger. Gelungene Kommunikation ist aber genau das, womit ich mich in meinem Arbeitsalltag besch\u00e4ftige. Mit drei B\u00fcros in Deutschland und insgesamt 24 Standorten weltweit, unterst\u00fctzen wir unsere Kunden dabei, dass Kommunikation auch in erfolgskritischen Situationen in einem zunehmend dynamischen und vernetzten Umfeld gelingen kann. Gerade im Restrukturierungskontext und in Ver\u00e4nderungsprozessen bedeutet dies h\u00e4ufig die Auseinandersetzung mit Fragen der Glaubw\u00fcrdigkeit, der Authentizit\u00e4t, der Konsistenz und des Timings.<\/p>\n<p>Im Fokus unserer Arbeit stehen dabei in den meisten F\u00e4llen die Stakeholder unserer Kunden. Eine gute Datengrundlage aus Zahlen, und Fakten spielen eine wichtige Rolle. Im Wesentlichen besch\u00e4ftigen wir uns aber vor allem mit Menschen und deren Beziehungen untereinander.<\/p>\n<h2>Die Plausibilisierung quantifizierter Glaubensbekenntnisse<\/h2>\n<p>Ein Jahr MCPR hat mir gezeigt, dass auch im Restrukturierungskontext Menschen und Beziehungen h\u00e4ufiger im Fokus stehen, als man zun\u00e4chst annehmen m\u00f6chte. So betonten die verschiedenen Praktiker, die unseren Studiengang begleiten, wieder und wieder, dass die Wirksamkeit der detailliert ausgearbeiteten Programme mit der Einbindung und Aktivierung relevanter Stakeholdergruppen steht und f\u00e4llt. Dabei geht es im Wesentlichen darum, die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Botschaften zu erreichen \u2013 also im Grunde genau um jene Herausforderungen, mit denen ich mich in meinem Arbeitsalltag besch\u00e4ftige.<\/p>\n<p>Besonders im Kopf blieb mir die Beschreibung der Erfolgsformel f\u00fcr Restrukturierungsprozesse durch einen Gastdozierenden in einer der ersten Veranstaltungen. Diese sei als Multiplikation zu verstehen. Zu den Faktoren z\u00e4hlen dabei nicht nur das richtige Programm und die passende Finanzierungsstruktur, sondern auch gute Kommunikation und erfolgreiches Umsetzungsmanagement. Ist ein Faktor der Gleichung null, geht die Rechnung nicht auf.<\/p>\n<p>Besonders gravierend: Die Gleichung beruht auf einer Reihe von Annahmen und werde unter gr\u00f6\u00dfter Unsicherheit aufgestellt. Selbst die fundiertesten zugrundeliegenden Annahmen seien meist nicht mehr als \u201equantifizierte Glaubensbekenntnisse\u201c. Diese Glaubensbekenntnisse m\u00fcssten f\u00fcr die jeweiligen Zielgruppen plausibilisiert werden. In der Diskussion \u00fcber Mittel und Wege diese Glaubensbekenntnisse erfolgreich zu plausibilisieren, spielte Kommunikation wiederum eine zentrale Rolle.<\/p>\n<h2>Fazit: Als Kommunikator im MCPR genau richtig<\/h2>\n<p>Die anf\u00e4ngliche Exoten-Sorge erwies sich schnell als unbegr\u00fcndet. Ganz im Gegenteil: W\u00e4hrend ich viel Neues \u00fcber die finanzwirtschaftlichen, operativen und rechtlichen Aspekte von Restrukturierung lerne, gibt es mehr Schnittstellen zu meinem beruflichen Hintergrund als ich vermutet h\u00e4tte. Das Programm erg\u00e4nzt sich hervorragend mit meinem Arbeitsalltag und ich kann <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/master\/corporate-performance-restructuring\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">den MCPR<\/a> allen empfehlen, die sich f\u00fcr Ver\u00e4nderungsprozesse interessieren \u2013 gerade auch den Kommunikatoren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor Studienstart hatte ich etwas Sorge als Exot in das Programm Corporate Performance &amp; Restructuring (MCPR) zu starten. Zu Unrecht, wie sich innerhalb weniger Tage herausstellte. Unser Jahrgang ist so vielf\u00e4ltig, wie die Restrukturierungspraxis selbst. Der MCPR hat mir noch einmal mehr als deutlich gemacht, dass Kommunikation in Ver\u00e4nderungsprozessen unerl\u00e4sslich ist. 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