{"id":27010,"date":"2021-07-09T15:19:58","date_gmt":"2021-07-09T14:19:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=27010"},"modified":"2021-07-28T10:38:58","modified_gmt":"2021-07-28T09:38:58","slug":"cryptocurrencies-are-here-to-stay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/cryptocurrencies-are-here-to-stay\/","title":{"rendered":"Kryptow\u00e4hrung ist gekommen, um zu bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Blockchain gilt als DIE brilliante Technologie unserer Zeit. Begr\u00fcndet im Jahr 2008, als Satoshi Nakamoto das Whitepaper zu Bitcoin ver\u00f6ffentlichte. Seitdem sind zahlreiche Kryptow\u00e4hrungen entstanden, hunderte Startups und Unternehmen auf der Welt haben entsprechende Projekte auf den Weg gebracht und im \u00d6kosystem von Ethereum &#8211; der zweitgr\u00f6\u00dften Kryptow\u00e4hrung &#8211; arbeiten Tag f\u00fcr Tag Programmierer an zuk\u00fcnftigen Anwendungen. All dies &#8211; die investierten Summen, die engagierten Unternehmen, die Unterst\u00fctzer &#8211; spricht daf\u00fcr, dass hier Technologien entstehen, die vor allem das Finanzsystem ver\u00e4ndern werden. Die Kryptowelt ist l\u00e4ngst viel zu gro\u00df, um wieder zu verschwinden.<\/p>\n<h2>Ohne Bitcoin keine Blockchain-Technologie<\/h2>\n<p>Vor einigen Jahren war das Credo jedoch noch ein ganz anderes: Blockchain ja, aber in Kryptow\u00e4hrung sah man kein Potential. Damals wurden dutzende Projekte skizziert, wie Blockchain-Technologie von Unternehmen genutzt werden k\u00f6nne &#8211; jedoch ohne Kryptow\u00e4hrungen. Ambitionierte Pl\u00e4ne von Unternehmen &#8211; egal ob in Finanzwirtschaft, Produktion, Mobilit\u00e4t oder Energie &#8211; wurden h\u00e4ufig nicht umgesetzt. Im gleichen Zeitraum sind Kryptow\u00e4hrungen &#8211; allen voran Bitcoin und Ethereum &#8211; zu einer neuen Asset-Klasse herangewachsen. Die Realit\u00e4t hat die Vorhaben, Blockchain ohne eine zugeh\u00f6rige W\u00e4hrungen zu nutzen, mittlerweile \u00fcberholt. Vor allem Banken und Finanzdienstleister erkennen mittlerweile: Wer die Blockchain-Technologie anwenden m\u00f6chte, muss zun\u00e4chst Bitcoin und Ethereum verstehen.<\/p>\n<p>Weitere Projekte zeigen auf: die Zahl der Kryptow\u00e4hrungen w\u00e4chst st\u00e4ndig. 2019 startet Facebook sein Projekt Libra &#8211; nun umbenannt in Diem. Deutschland und Frankreich intensivieren ihre Bem\u00fchungen um einen Euro auf Blockchain-Basis. Doch selbst solche gro\u00dfen Initiativen werden den Bitcoin und andere Kryptow\u00e4hrungen nicht obsolet machen \u2013 im Gegenteil wirken sie eher st\u00e4rkend.<\/p>\n<h2>Bitcoin als \u201cdigitalen Rohstoff\u201d verstehen<\/h2>\n<p>Selbst wenn der Bitcoin immateriell ist und man Bitcoins &#8211; anders als Gold &#8211; nicht anfassen kann, so gibt es ein wichtiges, identisches Merkmal zum Rohstoff: Gold kann nicht unbegrenzt aus dem Boden geholt werden, seine Menge ist begrenzt. Und auch vom Bitcoin werden niemals mehr als 21 Millionen Bitcoin-M\u00fcnzen existieren, das ist technisch garantiert. Gold und Bitcoin sind damit anders als die klassischen Fiat-W\u00e4hrungen in ihrer Menge beschr\u00e4nkt. In einer Welt, wo Euro und Dollar weich zu werden drohen, k\u00f6nnen Gold und Bitcoin aufgrund der Knappheit \u201ehart\u201d bleiben. Unterscheiden tut sie bisher vor allem, dass Gold der Menschheit seit Jahrtausenden bekannt ist, Bitcoin hat diesen Bekanntheitsgrad hingegen noch lange nicht erreicht. Er kann im Vergleich zu Gold jedoch viel besser aufbewahrt, transportiert und transferiert werden. Binnen einer halben Stunde k\u00f6nnen Werte in Bitcoin von einer Person zu einer anderen, von einer Seite der Erdkugel auf die andere \u00fcberwiesen werden &#8211; und niemand kann das verhindern. Hier in Deutschland kann man diese \u201eUnbedingtheit\u201d wom\u00f6glich gar nicht richtig wertsch\u00e4tzen. Wir leben in einem Land mit recht gut funktionierenden Institutionen. Aber was ist mit Millionen von Menschen in L\u00e4ndern mit hoher Inflation und geringer Rechtssicherheit? F\u00fcr viele von ihnen ist der Bitcoin die letzte M\u00f6glichkeit finanzieller Freiheit und Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n<p>Bitcoin hat als erste Anwendung der Blockchain-Technologie seine technologische Umsetzbarkeit bewiesen und den Handel von Werten ohne zentrale Instanz erm\u00f6glicht. Weder wurde jemals ein Bitcoin doppelt ausgegeben, noch wurde je die Bitcoin-Blockchain per se gehackt. Die Bitcoin-Technologie hat f\u00fcr die Blockchain das Zeitalter des \u201cInternets der Werte\u201d eingel\u00e4utet, das einen \u00e4hnlich umw\u00e4lzenden Effekt haben wird, wie es das \u201cInternet der Informationen\u201d w\u00e4hrend der letzten 25 Jahre hatte.<\/p>\n<p><strong>Sie m\u00f6chten sich intensiv mit dem Thema Blockchain auseinandersetzen?<\/strong><br \/>\nDer Zertifikatsstudiengang <a href=\"https:\/\/execed.frankfurt-school.de\/home\/individuals\/it-digitalisation\/certified-blockchain-expert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Certified Blockchain Expert<\/a> wurde gemeinsam mit dem <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/research\/centres\/blockchain\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Frankfurt School Blockchain Center<\/a> \u00a0entwickelt und befasst sich mit der gesamten Bandbreite m\u00f6glicher Blockchain-Anwendungsf\u00e4lle, -Projekte und -Gesch\u00e4ftsmodelle. Sie erhalten Einblick in die Ethereum- und Hyperledger-Frameworks und entwickeln ein tiefgreifendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Kryptow\u00e4hrungen. Alle Infos zum Kurs erhalten Sie auf unserer Webseite.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blockchain gilt als DIE brilliante Technologie unserer Zeit. Begr\u00fcndet im Jahr 2008, als Satoshi Nakamoto das Whitepaper zu Bitcoin ver\u00f6ffentlichte. 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