{"id":28870,"date":"2022-02-07T11:07:27","date_gmt":"2022-02-07T10:07:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=28870"},"modified":"2024-09-19T14:34:21","modified_gmt":"2024-09-19T13:34:21","slug":"berufsbegleitend-zum-masterabschluss-meine-erfolgsfaktoren-fur-das-blockmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/berufsbegleitend-zum-masterabschluss-meine-erfolgsfaktoren-fur-das-blockmodell\/","title":{"rendered":"Berufsbegleitend zum Masterabschluss: Meine Erfolgsfaktoren f\u00fcr das Blockmodell"},"content":{"rendered":"<p>Vor meiner Entscheidung f\u00fcr einen Masterstudiengang stellte sich die Frage, wie ich Arbeit und Studium in Einklang bringen kann, ohne mich in einer der beiden Aufgaben einschr\u00e4nken zu m\u00fcssen? Die Antwort und den f\u00fcr mich am besten passenden Studiengang fand ich dann mit dem <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/master\/corporate-performance-restructuring\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Master in Corporate Performance &amp; Restructuring<\/a> (MCPR). Bereits im Bewerbungsprozess wurde mir bewusst, dass die Frankfurt School verantwortungsvoll darauf achtet, dass die ausgew\u00e4hlten Bewerber*innen in der Lage sind mit den anstehenden Herausforderungen umgehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><strong>Familie und den Arbeitgeber einbeziehen<\/strong><\/h2>\n<p>Nun lag der Ball bei mir und es lag in meiner eigenen Verantwortung, die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Beruf und mein Privatleben so auszugestalten, dass alles in Einklang zu bringen ist. Aus diesem Grund bezog ich meine Familie und meinen Arbeitgeber von Anfang an in meine Planung und Entscheidungsfindung mit ein.<\/p>\n<h2><strong>Kommunikation mit dem Arbeitgeber<\/strong><\/h2>\n<p>In die Gespr\u00e4che mit meinem Arbeitgeber ging ich stets gut vorbereitet. Dabei war es mir immer wichtig die Vorteile f\u00fcr das Unternehmen aus meinem Studium (unter anderem den Austausch \u00fcber das Gelernte) herauszustellen. Weiterhin zeigte ich auf, dass die Arbeit nicht unter der Doppelbelastung leiden und ich stets f\u00fcr Notf\u00e4lle erreichbar sein werde.<\/p>\n<p>Ich plante die Auszeiten f\u00fcr die Blockwochen weit im Voraus, um fr\u00fch genug die Vertretung zu regeln. Damit die abgestimmte Planung im Arbeitsalltag aber nicht aus dem Blick ger\u00e4t, habe ich 2-3 Wochen vor der n\u00e4chsten Blockwoche mit meinem Arbeitgeber \u00fcber die anstehende Blockwoche gesprochen.<\/p>\n<h2><strong>Fr\u00fchzeitig anfangen und Zeitmanagement im Blick behalten<\/strong><\/h2>\n<p>In Vorbereitung auf die Blockwochen wurde stets ein paar Wochen im Voraus Material zur Verf\u00fcgung gestellt. Neben dem Material geh\u00f6rten auch bewertete Leistungskontrollen zur Vorbereitung. Diese konnten aber durchaus gemeistert werden, wenn man sich gut mit den Unterlagen auseinandergesetzt hat. Ich versuchte es mir meist von Anfang an so einzuteilen, dass ich sp\u00e4testens 1 Woche vor der Abgabefrist fertig war und so einen Puffer hatte.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die meisten Blockwochen galt es Hausarbeiten (entweder individuell oder als Gruppe) zu bearbeiten. Aufgrund der unterschiedlichen Verf\u00fcgbarkeiten und F\u00e4higkeiten, war die Gruppenarbeit die K\u00f6nigsdisziplin. Die Abgabefristen waren grunds\u00e4tzlich fair und realistisch gesetzt, aber es gab auch Entgegenkommen der Professor*innen, wenn beispielsweise Abgabefristen von Hausarbeiten kollidierten. Somit war es also eher ein Thema des nicht immer optimalen Zeitmanagements und der Organisation, wenn es doch mal sehr knapp geworden war und ein Gro\u00dfteil des Wochenendes f\u00fcr die Hausarbeit geopfert werden musste.<\/p>\n<h2><strong>Die Beweggr\u00fcnde des Studiums als Motivationsfaktor\u00a0 <\/strong><\/h2>\n<p>W\u00e4hrend des Studiums kommt es immer mal zu Phasen mit hoher Belastung, weil vielleicht im Beruf eine besonders arbeitsreiche Phase auf den Zeitraum f\u00e4llt, in dem auch eine Hausarbeit in der entscheidenden und intensiven Phase ist. Selbst mit gutem Zeitmanagement l\u00e4sst sich das nicht verhindern. Hier habe ich einfach die Z\u00e4hne zusammenzugebissen und mir Motivation, Kraft und Entschlossenheit aus den bereits erreichten Meilensteinen gezogen. Hilfreich war es hierbei f\u00fcr mich auch die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr das Studium nochmal ins Ged\u00e4chtnis zu rufen.<\/p>\n<h2><strong>Auch mal Nein sagen k\u00f6nnen<\/strong><\/h2>\n<p>Das Studium ist verbunden mit Entbehrungen und man muss auch lernen Nein sagen zu k\u00f6nnen. Das war auch f\u00fcr mich ein wichtiger Lernprozess. Denn Nein sagen zu k\u00f6nnen ist zwingend notwendig und insbesondere im Berufsleben immer wieder erforderlich.<\/p>\n<h2><strong>Unterst\u00fctzung durch Familie <\/strong><\/h2>\n<p>Unterst\u00fctzung durch die Familie ist ein nicht zu untersch\u00e4tzender Faktor. Bei mir war dies dadurch gegeben, dass ich immer wieder best\u00e4tigt und motiviert wurde. Au\u00dferdem hielt mir meine Ehefrau stets den R\u00fccken frei und nahm mir viele Dinge ab. Dabei musste sie oft bei unseren Planungen zur\u00fcckstecken. Dadurch konnte ich mich aber immer auf das Studium und die Arbeit konzentrieren. Schlussendlich war das Studium anstrengend, sicherlich phasenweise herausfordernd, aber insgesamt machbar und ohne Zweifel lohnenswert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor meiner Entscheidung f\u00fcr einen Masterstudiengang stellte sich die Frage, wie ich Arbeit und Studium in Einklang bringen kann, ohne mich in einer der beiden Aufgaben einschr\u00e4nken zu m\u00fcssen? Die Antwort und den f\u00fcr mich am besten passenden Studiengang fand ich dann mit dem Master in Corporate Performance &amp; Restructuring (MCPR). 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