{"id":35479,"date":"2023-12-21T07:00:51","date_gmt":"2023-12-21T06:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=35479"},"modified":"2024-02-15T11:28:57","modified_gmt":"2024-02-15T10:28:57","slug":"a-balancing-act-how-prioritisation-and-self-management-can-boost-your-career","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/a-balancing-act-how-prioritisation-and-self-management-can-boost-your-career\/","title":{"rendered":"Balanceakt: Wie Priorisierung und Selbstmanagement die Karriere befl\u00fcgeln"},"content":{"rendered":"<p>In der heutigen Arbeitswelt ist es wichtiger denn je, sich st\u00e4ndig weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen. Wer sich in seiner Komfortzone einrichtet, wird schnell abgeh\u00e4ngt. Soweit die Theorie aus jedem Buch und Vortrag &#8211; doch was bedeutet das tats\u00e4chlich f\u00fcr die Praxis und wie schafft man es, dabei nicht die Balance zu verlieren?<\/p>\n<h2><strong>Ist das alles \u201aPrio 1\u2018?<\/strong><\/h2>\n<p>In der schnelllebigen Businesswelt ist es unerl\u00e4sslich, nicht nur fachliche Qualifikationen zu besitzen, sondern auch \u00fcber starke Soft Skills zu verf\u00fcgen. Selbstverst\u00e4ndlich sind Teamf\u00e4higkeit und eine ausgepr\u00e4gte Kommunikationsf\u00e4higkeit &#8211; Skills, die in nahezu jedem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf auf meinem Tisch auftauchen \u2013 elementar.<\/p>\n<p>Doch um immer wieder erfolgreich die eigene Komfortzone zu verlassen und neue Herausforderungen anzunehmen, sind andere F\u00e4higkeiten wichtig(er). Und wenn es auf eine einzige Dimension reduziert werden soll, dann lautet diese: Priorit\u00e4ten setzen!<\/p>\n<p>In allen Rollen, die ich in meinem bisherigen Berufsleben innehatte, gab es genug Arbeit, um 24 Stunden am Tag zu arbeiten. Das unterscheidet sich kaum vom Studium \u2013 auch dort gibt es f\u00fcr nahezu jeden Kurs genug Literatur, um sich \u00fcber Monate in der Bibliothek einzuschlie\u00dfen. Die Kunst liegt in beiden F\u00e4llen dabei, die richtigen Priorit\u00e4ten zu setzen und dabei abzuw\u00e4gen, wo die allokierte Zeit den meisten Impact hat.<\/p>\n<p>Hier kommt es weniger auf die Methode an, denn auch 80:20 und andere Modelle sind blo\u00df Buzzwords \u2013 doch zu erkennen, welche Themen priorisiert behandelt werden m\u00fcssen und welche runterfallen d\u00fcrfen, ist eine F\u00e4higkeit ohne die Manager fr\u00fcher oder sp\u00e4ter scheitern.<\/p>\n<h2><strong>Strategieberatung, das Bootcamp f\u00fcr Softskills?<\/strong><\/h2>\n<p>Nach meinem <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/bachelor\/bachelor-science\/bsc-businessadministration\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BSc in Business Administration<\/a> Studium an der Frankfurt School verschlug es mich in die Welt der Strategieberatung. W\u00e4hrend meiner Zeit bei The Boston Consulting Group hatte ich die M\u00f6glichkeit an genau dieser Dimension zu arbeiten. In einem Umfeld, in dem Aufgaben eher in Stunden als in Tagen oder Wochen erledigt werden m\u00fcssen, ist Zeitmanagement und Priorisierung entscheidend. Oder um es plastischer zu machen: Eine bessere Priorisierung bedeutet mehr Schlaf.<\/p>\n<p>Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Erfahrungen in der Strategieberatung eine Schl\u00fcsselkomponente f\u00fcr meinen weiteren beruflichen Weg waren und sind. Nach meinem Wechsel in die Verm\u00f6gensverwaltung stand ich nicht nur neuen Herausforderungen gegen\u00fcber, sondern hatte sowohl nach meinem ersten als auch meinem zweiten Jahr die Chance, neue Rollen im Unternehmen anzunehmen.<\/p>\n<h2><strong>Mut zur Ver\u00e4nderung und Vertrauen in die eigenen Skills<\/strong><\/h2>\n<p>Vertrauen spielte dabei eine entscheidende Rolle. Vertrauen in meine F\u00e4higkeiten, Vertrauen in meinen (zuk\u00fcnftigen) Vorgesetzten und die Neugier, die sich mir bietenden Chancen zu ergreifen. Selbstverst\u00e4ndlich war ich zum jeweiligen Zeitpunkt nicht vollkommen sicher, dass es die richtige Entscheidung und der richtige n\u00e4chste Schritt war.<\/p>\n<p>Doch ich war mir meiner Arbeitsstruktur, meiner F\u00e4higkeit zur Priorisierung und meiner Neugier auf neue Themen bewusst. Diese Elemente sorgen daf\u00fcr, dass das sprichw\u00f6rtlich kalte Wasser ein paar Grad w\u00e4rmer wird und man tats\u00e4chlich an der neuen Herausforderung wachsen kann. Zu Beginn steht man neuen Themen, Kollegen und Aufgaben gegen\u00fcber. In solchen Situationen ist es unbezahlbar, Priorit\u00e4ten zu setzen, um die richtigen B\u00e4lle in der Luft zu halten. Und wenn man dann noch ein starkes Team um sich hat, ist man bestens aufgestellt.<\/p>\n<h2><strong>Selbstmanagement als Grundlage<\/strong><\/h2>\n<p>Langfristig erfordert eine erfolgreiche Karriere auch eine ausgewogene Work-Life-Balance. Und w\u00e4hrend strikt genommen Balance eine gewisse 50:50 Aufteilung impliziert, ist die genaue Aufteilung fast nebens\u00e4chlich. In meiner Erfahrung beurteilt jeder Mensch die Balance unterschiedlich und dies kann sich auch \u00fcber unterschiedliche Lebensphasen ver\u00e4ndern. Genau hier kommt die Kunst des Selbstmanagements \u2013 eine spezifische Form der Priorisierung &#8211; ins Spiel.<\/p>\n<p>Mein Ausgleich ist der Langdistanztriathlon \u2013 ein Ironman, der nicht nur physische, sondern auch mentale Disziplin erfordert. Meine F\u00e4higkeit zur Priorisierung hat sich als unsch\u00e4tzbar wertvoll erwiesen, um nicht nur im Job erfolgreich zu sein, sondern auch gen\u00fcgend Raum f\u00fcr pers\u00f6nliche Leidenschaften wie den Triathlon zu schaffen.<\/p>\n<p>Es mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, wie eine anspruchsvolle Karriere und ein intensives Sporttraining Hand in Hand gehen k\u00f6nnen. Doch gerade durch die klare Struktur und Disziplin, die ich mir im Berufsleben angeeignet habe, f\u00e4llt es mir leicht, auch beim Training den Fokus auf entscheidende Einheiten zu legen und den Mut zu haben, einzelne geplante Einheiten auszulassen.<\/p>\n<p>Die eine Disziplin unterst\u00fctzt die andere, und zusammen schaffen sie eine ausgewogene Lebensf\u00fchrung, die sowohl beruflichen Erfolg als auch pers\u00f6nliche Erf\u00fcllung einschlie\u00dft. Bei mir ist es Triathlon, bei anderen die Zeit mit den eigenen Kindern, Yoga oder Reisen. In allen F\u00e4llen ist die entsprechende Priorisierung entscheidend f\u00fcr den vollumf\u00e4nglichen Erfolg und Spa\u00df.<\/p>\n<p>In der heutigen Gesch\u00e4ftswelt sind Soft Skills mehr als nur eine nette Zugabe \u2013 sie sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Kombiniert mit der Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen, und dem Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen, \u00f6ffnen sie nicht nur T\u00fcren zu neuen beruflichen M\u00f6glichkeiten, sondern erm\u00f6glichen auch ein erf\u00fclltes Leben jenseits des B\u00fcros. Oder in anderen Worten: Traut euch zu (de)priorisieren!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen Arbeitswelt ist es wichtiger denn je, sich st\u00e4ndig weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen. Wer sich in seiner Komfortzone einrichtet, wird schnell abgeh\u00e4ngt. Soweit die Theorie aus jedem Buch und Vortrag &#8211; doch was bedeutet das tats\u00e4chlich f\u00fcr die Praxis und wie schafft man es, dabei nicht die Balance zu verlieren? 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