{"id":36678,"date":"2024-06-21T07:00:44","date_gmt":"2024-06-21T06:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=36678"},"modified":"2024-06-20T13:41:52","modified_gmt":"2024-06-20T12:41:52","slug":"mein-ruckblick-auf-die-ersten-zwei-semester-im-fachwirt-in-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/mein-ruckblick-auf-die-ersten-zwei-semester-im-fachwirt-in-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Mein R\u00fcckblick auf die ersten zwei Semester im Fachwirt in Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p>Die fortschreitende Digitalisierung pr\u00e4gt nahezu alle Branchen in unserer modernen Arbeitswelt. In den letzten Jahren habe ich das auch verst\u00e4rkt im Bankensektor wahrgenommen. Die Chancen, die sich hieraus ergeben, sind wohl genauso zahlreich wie die Herausforderungen, denen wir gegen\u00fcberstehen. Als Angestellter in einer Branche, die stark von diesen Herausforderungen betroffen ist, war f\u00fcr mich klar, dass ich meine Kompetenzen ausbauen muss, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben.<\/p>\n<h2>Life Long Learning als Schl\u00fcssel<\/h2>\n<p>Mir wurde bewusster, dass ich mein Wissen, meine Kompetenzen und Qualifikationen \u00fcber meine gesamte Lebensspanne erweitern muss. Aber es war schwierig diesen Wissenserwerb in meinen Alltag zu integrieren. Ist da neben Vollzeitjob, Familie, Freunden und Hobbys \u00fcberhaupt noch Platz? Dass ein zus\u00e4tzlicher (Lern-)Baustein in meinem Leben zwangsl\u00e4ufig zu Kompromissen f\u00fchren w\u00fcrde, war mir klar. Was dabei aber sehr hilfreich ist: eine Online-Weiterbildung im Verbund mit Kommilitonen. Keine Anreise bei Vorlesungen und Pr\u00fcfungstagen und dennoch die Vorteile von Austauschrunden und Lerngruppen mit Mitstudierenden. Diese M\u00f6glichkeit bot mir die Frankfurt School mit dem <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/weiterbildungsprogramme\/fachwirt-in-digitalisierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fachwirt in Digitalisierung<\/a> und so habe ich mich auf die Herausforderung eingelassen, mir zw\u00f6lf Jahre nach Abschluss meiner Ausbildung noch einmal neues Wissen anzueignen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Digitale Transformation in der Wirtschaft<\/h2>\n<p>Wie es sich f\u00fcr ein Studium mit Wirtschaftsbezug geh\u00f6rt, hat sich unser Kurs in den ersten beiden Semestern mit den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre und der Kosten- und Leistungsrechnung beziehungsweise Bilanzierung besch\u00e4ftigt. Also Themen, die bereits Teil meiner Ausbildung waren und die mich auch in meinem Arbeitsalltag in der Bank begleiten. Besonders spannend waren f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich die Module, die sich mit der Digitalisierung besch\u00e4ftigen. Neben der Einf\u00fchrung in die Digitalisierung und in die digitale Transformation waren auch die Kompetenzentwicklung und die M\u00f6glichkeiten von virtueller Kollaboration zentrale Inhalte.<\/p>\n<h2>Digital Leader statt Programmierer<\/h2>\n<p>Nachdem wir uns im ersten Semester mit den Grundbegriffen, den unterschiedlichen Technologien und der Digitalisierung in verschiedenen Gesellschaftsbereichen und in Unternehmen besch\u00e4ftigt haben, wurde mir schnell klar, dass es bei der digitalen Transformation nicht darum geht selbst eine Software zu entwickeln oder einen Roboter zu programmieren. Es geht um das Erlernen von digitalen Kompetenzen und die Bildung eines digitalen Mindsets. Es ist also wichtig, Digitalisierung als eine Denkweise zu verstehen, die sich dadurch kennzeichnet, wie man mit neuen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten und einem m\u00f6glichen Scheitern umgeht. Neben einem grunds\u00e4tzlichen Verst\u00e4ndnis von digitalen Begrifflichkeiten ist vor allem eines wichtig: die richtige Methodik. Hierzu haben wir uns sehr intensiv mit verschiedenen Techniken und Tools besch\u00e4ftigt. Darin liegt auch ein enormer Vorteil dieses Studiums: die gro\u00dfe Praxisn\u00e4he. Die Tatsache, dass uns unsere Dozierende nicht nur die Theorie lehren, sondern direkt aus ihrem Arbeitsalltag berichten k\u00f6nnen, hilft mir sehr beim Verst\u00e4ndnis. Auch die Vorlesungen zeichnen sich durch Diskussionsrunden und Break-out-Sessions aus, sodass diese nicht nur kurzweilig sind, sondern auch direkt einen realen Bezug zum Geh\u00f6rten schaffen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Halbzeit \u2013 und weiter?<\/h2>\n<p>Die H\u00e4lfte ist nun geschafft und auch die Inhalte des dritten Semesters versprechen spannende Inhalte und praxisorientierte Aufgaben in Form von Leistungsnachweisen im neuen Modul. Dieses hat Datensicherheit, Analyse und Codes zum Thema. Inhalte, die nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben eine hohe Relevanz haben. Au\u00dferdem bin ich sehr gespannt auf das digitale Wahlmodul. Hierbei habe ich mich f\u00fcr Digitalisierung im Controlling und der Unternehmenssteuerung entschieden, da ich sehr interessiert daran bin, wie sich Unternehmen in diesem Bereich aufstellen werden und was notwendig ist, um ein Unternehmen in Zukunft erfolgreich zu managen. Auch zu meiner pers\u00f6nlichen Zukunft habe ich mir bereits weitere Gedanken gemacht. Ich bin sehr gl\u00fccklich mit meiner Entscheidung, den Fachwirt in Digitalisierung zu absolvieren, da mich die Mischung aus Theorie und Praxis und die Flexibilit\u00e4t des Online-Studiums \u00fcberzeugt haben. Daher setze ich mich gerade sehr intensiv mit dem Gedanken auseinander, nach dem Abschluss des Fachwirt-Studiums noch den Betriebswirt anzugehen oder die M\u00f6glichkeit zu nutzen und einen Quereinstieg in das Bachelor-Studium zu wagen \u2013 nat\u00fcrlich auch @home. Ganz digital eben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fortschreitende Digitalisierung pr\u00e4gt nahezu alle Branchen in unserer modernen Arbeitswelt. In den letzten Jahren habe ich das auch verst\u00e4rkt im Bankensektor wahrgenommen. Die Chancen, die sich hieraus ergeben, sind wohl genauso zahlreich wie die Herausforderungen, denen wir gegen\u00fcberstehen. 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