{"id":36842,"date":"2024-08-05T07:00:18","date_gmt":"2024-08-05T06:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=36842"},"modified":"2024-07-25T12:29:27","modified_gmt":"2024-07-25T11:29:27","slug":"from-engineer-to-asset-manager-my-career-change-and-the-value-of-mentoring","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/from-engineer-to-asset-manager-my-career-change-and-the-value-of-mentoring\/","title":{"rendered":"Vom Ingenieur zum Asset Manager: mein Karrierewandel und der Wert von Mentoring"},"content":{"rendered":"<p>Der Schritt vom studierten Ingenieur zum Asset Manager war eine spannende Reise zu einem Berufsbild, welches technisches Know-how mit Finanz- und Managementf\u00e4higkeiten verbindet. Den ersten Schritt Richtung BWL und Finance ging ich durch den Beginn meines <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/en\/home\/programmes\/bachelor\/bachelor-arts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berufsbegleitenden Bachelor of Arts<\/a> an der Frankfurt School. Auf diesem Weg habe ich auch die Erfahrung der Bedeutung von Mentoring machen d\u00fcrfen und habe diese Methode sch\u00e4tzen gelernt.<\/p>\n<h2>Wieso, weshalb, warum?<\/h2>\n<p>Der Weg vom Ingenieur in den Finance-Bereich ist eher untypisch. Dieser Gedanke kam mir bereits w\u00e4hrend meines Architekturstudiums \u2013 denn dieses hat mich nie so richtig erf\u00fcllt. Nachdem ich meinen Abschluss in der Tasche hatte, war f\u00fcr mich klar, dass ein Master in Architektur keine Option ist. So kam mir die Idee, dass eine naheliegende Parallele zur Architektur logischerweise \u201cImmobilien\u201d sei.<\/p>\n<p>Der Plan war, einige Praktika im kaufm\u00e4nnischen Immobilienbereich zu machen und im Anschluss ein duales Studium in \u201cImmobilienmanagement\u201d anzutreten. Bekanntlich kommt es aber meist anders als geplant \u2013 so auch bei mir. In meinem ersten Praktikum wurde mir nach kurzer Zeit ein Vollzeitjob angeboten. Meine sicherheitsbedachte Zukunftsplanung setze sich durch und so hatte ich spontan einen unterschriebenen Vertrag f\u00fcr einen Vollzeitjob als Bau- und Projektmanager vor mir liegen. Das Problem daran? Mit einem Vollzeitjob dual studieren funktioniert nicht.<\/p>\n<p>Bereits vor dem Praktikum hatte ich mich f\u00fcr einen Studienplatz an der Frankfurt School beworben, allerdings keinen Vollzeitjob in Aussicht gehabt. Dann kam auch der Tag, an dem das berufsbegleitende Studium begann (wer einen kleinen Einblick in mein Studierendenleben bekommen m\u00f6chte, ist herzlich eingeladen, bei meinen <a href=\"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/?s=leonie+tauscher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weiteren Blogartikeln<\/a> vorbeizuschauen!).<\/p>\n<p>Auch wenn mir der technische Job Spa\u00df gemacht hat, war mein Ziel immer eine Position im Asset Management. Gereizt hat mich immer, dass hier technisch und kaufm\u00e4nnisch gearbeitet werden kann \u2013 perfekt also, wenn man einen technischen Studiengang abgeschlossen hat und ein BWL-Studium im zweiten Bachelor studiert und sich f\u00fcr beide Bereiche interessiert.<\/p>\n<p>Und auf einmal kam der Anruf von einem Headhunter: \u201cHey Leonie, wie sieht es aus \u2013 Asset Management f\u00fcr einen Blackstone-Fonds?\u201d. Eine absolute Once-in-a-Lifetime-Chance, und das nach nicht einmal anderthalb Jahren Berufserfahrung. Es folgten viele Telefonate, zwei Interviews und eine Jobzusage f\u00fcr meinen Wunscharbeitsbereich \u2013 das Asset Management in der Immobilienbranche.<\/p>\n<h2>Was macht ein Asset Manager in der Real Estate Branche eigentlich?<\/h2>\n<p>\u201cEs kommt darauf an\u201d trifft es wohl am ehesten. Oft habe ich Aussagen \u00e1 la \u201cDu f\u00fcllst doch den ganzen Tag Excel-Tabellen aus\u201d geh\u00f6rt. Dies entspricht allerdings so gar nicht meinem Alltag (ein Gl\u00fcck!). Auch \u201csie passt auf H\u00e4user auf\u201d ist nicht die typische Jobbeschreibung eines Asset Managers in der Immobilienbranche.<\/p>\n<p>Hier ist es wohl noch wichtig zu erw\u00e4hnen, dass Asset Management von Unternehmen zu Unternehmen verschieden definiert wird. Zus\u00e4tzlich gibt es Unternehmen, bei denen es rein technische oder ausschlie\u00dflich kaufm\u00e4nnische Asset Manager gibt.<\/p>\n<p>Zu meinen Aufgaben z\u00e4hlen die vollumf\u00e4ngliche (technische und kaufm\u00e4nnische) Betreuung von Assets inkl. deren Budgetierung, die Durchf\u00fchrung von Ma\u00dfnahmen im Bereich OPEX (Operating Expenditures), CAPEX (Capital Expenditures), Digitalisierung und ESG verschiedenen Risikoklassen zur Instandhaltung und Optimierung der Assets oder auch die Durchf\u00fchrung von GRESB Assessment.<\/p>\n<p>Weiterhin k\u00fcmmere ich mich um das Kostencontrolling und Reporting, halte Bau- und Mietvertragsverhandlungen ab, k\u00fcmmere mich um die Vermarktung und Vermietung von Assets sowie das Mietermanagement im Bestand. Auch das Monitoring von Property und Facility Management und deren Prozesse, sowie die Begleitung von Ankaufs- und Verkaufsprozessen sind Teil meines Jobs.<\/p>\n<p>Wichtig und hilfreich hierbei ist zudem, stets nah am Markt zu sein und das eigene Netzwerk nicht nur aufzubauen, sondern auch aktiv zu pflegen. Ich selbst nutze hierf\u00fcr gern Branchenevents wie Konferenzen, After-Work-Veranstaltungen oder auch Mentoringprogramme, die nicht nur in der Kontaktpflege sehr bereichernd sind.<\/p>\n<h2>Welche Rolle kann Mentoring in der pers\u00f6nlichen und beruflichen Entwicklung spielen?<\/h2>\n<p>F\u00fcr mich ist Mentoring eine bereichernde Methode, die in unserer schnelllebigen Berufswelt hilft, bewusste und zielgerichtete Entscheidungen hinsichtlich der eigenen (beruflichen) Zukunft zu treffen.<\/p>\n<p>Dieser Prozess erfordert nicht nur eine pers\u00f6nliche Weiterentwicklung, sondern auch den Ausbau von F\u00fchrungskompetenzen, um die eigene Karriere\u00a0 voranzubringen. Die Entwicklung von strategischem Denken und bewusstem Handeln spielt f\u00fcr mich dabei eine zentrale Rolle, um langfristige Ziele erfolgreich zu erreichen. Ein weiterer Schl\u00fcsselaspekt ist zudem die Erweiterung beruflicher und pers\u00f6nlicher Netzwerke, um vom Austausch vielf\u00e4ltiger Erfahrungen und Perspektiven zu profitieren.<\/p>\n<p>Mentoringprogramme erm\u00f6glichen, mit interessanten Charakteren aus der Branche in den pers\u00f6nlichen Dialog zu gehen, und spannende Insights und Ansichten \u201e\u00fcber den Tellerrand\u201c zu erhalten. Durch den Erfahrungsvorsprung von Mentor:innen kann beispielsweise wertvoller Wissenstransfer sowie ehrlicher, offener Austausch \u00fcber Themen wie Karriereentwicklung, (sinnvolle) Weiterbildungen oder bew\u00e4hrte Arbeitsweisen stattfinden. Insbesondere in schwierigen Situationen ist es wichtig zu wissen, wie man sicher und souver\u00e4n auftreten kann, um Herausforderungen erfolgreich zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Ich habe durch Mentoring tolle Pers\u00f6nlichkeiten kennengelernt, welche mich teils bis heute auf meinem Weg begleiten und f\u00fcr die ich sehr dankbar bin. Daher kann ich nur empfehlen, an einem Mentoringprogramm (z.B. <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/about\/alumni\/Mentoring.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FS Mentoring Programm<\/a>) teilzunehmen oder mit eine:r Mentor:in zu arbeiten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schritt vom studierten Ingenieur zum Asset Manager war eine spannende Reise zu einem Berufsbild, welches technisches Know-how mit Finanz- und Managementf\u00e4higkeiten verbindet. Den ersten Schritt Richtung BWL und Finance ging ich durch den Beginn meines berufsbegleitenden Bachelor of Arts an der Frankfurt School. 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