{"id":38040,"date":"2025-06-13T07:00:45","date_gmt":"2025-06-13T06:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=38040"},"modified":"2025-06-13T11:24:25","modified_gmt":"2025-06-13T10:24:25","slug":"vom-main-zur-themse-mein-personlicher-ruckblick-zur-auslandswoche-in-london","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/vom-main-zur-themse-mein-personlicher-ruckblick-zur-auslandswoche-in-london\/","title":{"rendered":"Vom Main zur Themse \u2013 Mein pers\u00f6nlicher R\u00fcckblick zur Auslandswoche in London"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der internationalen Blockwoche im sechsten Semester, einem festen Bestandteil des <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/home\/programmes\/bachelor\/bachelor-arts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berufsbegleitenden Bachelor of Arts in BWL<\/a> an der Frankfurt School wurde mir klar: Reflexion braucht heute mehr als nur klassische Methoden, denn es geht nicht nur darum, Erfahrungen zu bewerten, sondern daraus neue Denkans\u00e4tze zu entwickeln.<\/p>\n<p>So entstand die Idee, diesen Beitrag gemeinsam mit ChatGPT zu verfassen, um die Vielzahl an Eindr\u00fccken zu ordnen und jene Erkenntnisse herauszuarbeiten, die ich hier teilen m\u00f6chte. In meinem Studium besch\u00e4ftige ich mich intensiv mit digitaler Entwicklung, und gerade deswegen will ich diesen Aspekt hier einbinden \u2013 als Beispiel daf\u00fcr, wie Technologie und menschliche Kompetenz produktiv miteinander verbunden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><strong>Jetzt aber zur\u00fcck nach London<\/strong><\/h2>\n<p>Im Vorfeld konnten wir zwischen zwei St\u00e4dten w\u00e4hlen: Madrid oder London.<\/p>\n<p>Obwohl ich mich zun\u00e4chst f\u00fcr Madrid entschieden hatte, erwies sich die englische Hauptstadt \u2013 r\u00fcckblickend betrachtet \u2013 als die f\u00fcr mich beste Wahl. Als internationale Finanzmetropole bietet London nicht nur Zugang zu einem vielf\u00e4ltigen Netzwerk an Expertise, sondern erg\u00e4nzt auch meine Perspektive auf den Finanzplatz Frankfurt.<\/p>\n<p>Unsere Seminarwoche verbrachten wir an der ESCP Business School in West Hampstead \u2013 einer Wirtschaftshochschule mit internationalem Fokus, die auch in Deutschland vertreten ist und \u00fcber Standorte in mehreren europ\u00e4ischen Metropolen verf\u00fcgt. Bereits zu Beginn des Semesters war die Vorfreude auf diese Auslandserfahrung gro\u00df \u2013 als Gelegenheit, internationale Einblicke zu gewinnen. Innerhalb der f\u00fcnft\u00e4gigen Auslandswoche des Studiengangs geht es prim\u00e4r darum, weltweite Wirtschaftsperspektiven zu erhalten. Das Programm umfasst zudem Unternehmensbesuche und Vortr\u00e4ge. So k\u00f6nnen interkulturelle und praxisorientierte Kompetenzen f\u00fcr eine globale Karriere gest\u00e4rkt werden. Obwohl der Bachelor of Arts in BWL ein deutschsprachiges Studium ist, konnten wir w\u00e4hrend der Auslandswoche auch unsere englischen Sprachkenntnisse unter Beweis stellen.<\/p>\n<h2><strong>Critical<\/strong> <strong>Thinking in the age of AI \u2013 You can change the way you think <\/strong><\/h2>\n<p>In der Woche setzten wir uns intensiv mit zentralen Fragestellungen zur Future of Work auseinander \u2013 vermittelt durch Expert:innen aus einem internationalen Umfeld. Die Themen reichten von globalen Herausforderungen wie geopolitischen und gesellschaftlichen Umbr\u00fcchen bis hin zu Storytelling als F\u00fchrungsinstrument und der Frage, was gutes Leadership heute ausmacht. Gerade um Komplexit\u00e4t und Abh\u00e4ngigkeiten einzuordnen sowie Herausforderungen mehrdimensional zu erfassen, ist die F\u00e4higkeit, die richtigen Fragen zu stellen, entscheidend.<\/p>\n<p>Zudem wurde deutlich: In Zeiten von Transformation und KI reicht es nicht, Strategien sachlich zu vermitteln \u2013 F\u00fchrung muss Menschen emotional erreichen. Storytelling wurde als Schl\u00fcsselkompetenz vorgestellt, um Orientierung zu schaffen, Vertrauen aufzubauen und Ver\u00e4nderung verst\u00e4ndlich zu machen. Denn wer Mitarbeitende inspirieren will, muss nicht nur informieren, sondern Bedeutung stiften. Gute Kommunikation f\u00fchrt nicht nur zu mehr Verst\u00e4ndnis \u2013 sie erzeugt Engagement.<\/p>\n<p>Ein weiterer Impuls war die Frage, wie F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten in einer unsicheren Welt innere Klarheit und Orientierung finden k\u00f6nnen. Dabei wurde deutlich: Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Haltung. Aussagen wie \u201eGet comfortable being uncomfortable\u201c oder \u201eTrust your intuition\u201c wirken in ihrer Einfachheit lange nach. Sie fordern dazu auf, Unsicherheit nicht zu vermeiden, sondern als Teil des eigenen Wachstums anzunehmen.<\/p>\n<h2><strong>Verbindungen, die bleiben<\/strong><\/h2>\n<p>Neben dem inhaltlichen Input war es die soziale Dimension, die f\u00fcr mich in dieser Woche genauso bedeutsam war. Die gemeinsame Zeit mit meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen erm\u00f6glichte echte Gespr\u00e4che und gemeinsame Pl\u00e4ne f\u00fcr den weiteren Weg. Diese Woche hat mir gezeigt: Zukunftsorientierung bedeutet nicht, auf fertige Antworten zu warten \u2013 sondern neue Fragen zu stellen, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und Wandel aktiv mitzugestalten.<\/p>\n<p>Und so stelle ich fest: Es sind neue offene Fragen hinzugekommen \u2013 Fragen, die nun darauf warten, ihre Antworten zu finden. Manche Antworten ergeben sich nicht sofort, sondern in der Begegnung mit Menschen und im Austausch oder einfach an neuen Orten. Vielleicht empfinden wir gerade deswegen Orte als besonders \u2013 weil sie uns mit anderen, aber auch mit uns selbst verbinden. London war genau ein solcher Ort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der internationalen Blockwoche im sechsten Semester, einem festen Bestandteil des berufsbegleitenden Bachelor of Arts in BWL an der Frankfurt School wurde mir klar: Reflexion braucht heute mehr als nur klassische Methoden, denn es geht nicht nur darum, Erfahrungen zu bewerten, sondern daraus neue Denkans\u00e4tze zu entwickeln. 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