{"id":38730,"date":"2026-02-16T07:00:17","date_gmt":"2026-02-16T06:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=38730"},"modified":"2026-02-19T11:49:24","modified_gmt":"2026-02-19T10:49:24","slug":"vom-bankfachwirt-zum-llm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/vom-bankfachwirt-zum-llm\/","title":{"rendered":"Vom Bankfachwirt zum LLM"},"content":{"rendered":"<p>Als ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann begann, war mir relativ fr\u00fch klar: Die Abschlusspr\u00fcfung wird nicht das Ende meiner Reise sein. Pers\u00f6nliche und berufliche Weiterentwicklung haben f\u00fcr mich schon damals eine gro\u00dfe Rolle gespielt. Stillstand war nie eine Option. Heute, einige Jahre sp\u00e4ter, blicke ich auf einen Weg zur\u00fcck, der mich vom Realschulabschluss bis zum Master of Laws (LLM) an der Frankfurt School of Finance &amp; Management gef\u00fchrt hat \u2013 ein Weg, der anspruchsvoll war, aber jede einzelne Anstrengung wert.<\/p>\n<h2>Der erste Schritt: Bankfachwirt als Fundament<\/h2>\n<p>Im Oktober 2019 startete ich mit dem <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/de\/home\/study\/professional-development\/bankfachwirt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bankfachwirt an der Frankfurt School<\/a>. R\u00fcckblickend war diese Entscheidung von gro\u00dfer Bedeutung. Viele Inhalte bauten zwar auf meiner Ausbildung auf, gingen aber deutlich tiefer. Themen wie allgemeine Bankbetriebswirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, Recht und Makro\u00f6konomie er\u00f6ffneten mir eine neue Perspektive auf das Bankwesen. Zum ersten Mal ging es nicht nur um das \u201eWie\u201c, sondern auch um das \u201eWarum\u201c. Diese Inhalte haben den Grundstein f\u00fcr alles gelegt, was danach kam \u2013 fachlich wie auch mental.<\/p>\n<h2>Weiterdenken statt aufh\u00f6ren: Das Betriebswirt-Studium<\/h2>\n<p>Nach dem Abschluss des Bankfachwirts im August 2021 war f\u00fcr mich schnell klar, dass ich noch nicht am Ziel angekommen bin. Bereits im Mai 2021 meldete ich mich \u00fcber den Early-Bird-Zugang f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/de\/study\/professional-development\/betriebswirt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Betriebswirt-Studium<\/a> an. Diese fr\u00fche Entscheidung hat sich gleich doppelt ausgezahlt \u2013 organisatorisch und finanziell.<\/p>\n<p>Das Betriebswirt-Studium brachte neue Schwerpunkte mit sich: Finanz-, Vertriebs-, Risiko- und Marketingmanagement. Gleichzeitig entwickelte sich auch meine berufliche Rolle weiter. Man merkte deutlich, dass das Anspruchsniveau stieg. Trotzdem schafften es die Dozenten, komplexe Inhalte verst\u00e4ndlich zu vermitteln. Es ging nicht darum, Studierende \u201edurchfallen zu lassen\u201c, sondern darum, sie wirklich mitzunehmen. Diese Haltung habe ich an der Frankfurt School durchgehend erlebt.<\/p>\n<h2>Der letzte Baustein vor dem Master: Management-Studium<\/h2>\n<p>Um mir den Traum eines Masterstudiums zu erf\u00fcllen, fehlte vor dem Quereinstieg noch ein weiterer Baustein: das <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/de\/home\/study\/professional-development\/management-studium\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Management-Studium<\/a>. Von September 2022 bis August 2023 besch\u00e4ftigte ich mich intensiv mit F\u00fchrung, Strategie und unternehmerischem Denken. Hier wurden nicht nur fachliche Kompetenzen vermittelt, sondern auch Werte und Denkweisen, die f\u00fcr eine angehende F\u00fchrungskraft essenziell sind.<\/p>\n<p>Dieses Jahr war intensiv, aber gleichzeitig unglaublich lehrreich. Es war der Moment, in dem ich gemerkt habe: Jetzt bin ich bereit f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt.<\/p>\n<h2>Der Einstieg ins Masterstudium: Herausforderung angenommen<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich entschied ich mich auch beim Master wieder f\u00fcr den Early Bird. Gerade w\u00e4hrend eines berufsbegleitenden Masterstudiums ist diese finanzielle Entlastung enorm hilfreich \u2013 und etwas, das ich neuen Studierenden nur empfehlen kann.<\/p>\n<p>Nach Einreichung meiner Bewerbungsunterlagen erhielt ich schnell eine Einladung zu einem pers\u00f6nlichen Kennenlernen. Das Interview war offen, ehrlich und anspruchsvoll. Es ging um meinen beruflichen Werdegang, meine Motivation und meine Ziele. Danach bekam ich die M\u00f6glichkeit, eine Eignungspr\u00fcfung f\u00fcr das Masterstudium an der Frankfurt School zu absolvieren.<\/p>\n<p>Diese bestand aus einer 15-seitigen wissenschaftlichen Hausarbeit. Zwei Themen standen zur Auswahl, eines musste bearbeitet werden. Die Erstellung dieser Arbeit war intensiv, aber sie hat mir auch gezeigt, auf welchem Niveau im Master gearbeitet wird. Nach der Abgabe folgte die Einladung zur Verteidigung \u2013 eine Pr\u00fcfungssituation, die ich so vorher noch nicht erlebt hatte. Die Nervosit\u00e4t war entsprechend hoch.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Beratung zwischen Studienleitung und dem sp\u00e4teren Dozenten kam die Zusage: Aufnahme in den <a href=\"https:\/\/www.frankfurt-school.de\/de\/study\/master\/master-of-banking-and-capital-markets-law\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Master of Banking &amp; Capital Markets Law<\/a>. In diesem Moment wusste ich, dass sich der gesamte Weg gelohnt hatte.<\/p>\n<h2>Der Masteralltag: Anspruchsvoll, intensiv, bereichernd<\/h2>\n<p>Die folgenden vier Semester waren ohne Frage fordernd. Spannende Vorlesungen, abwechslungsreiche Themen und ein hoher Anspruch an Eigenleistung pr\u00e4gten den Studienalltag. Besonders beeindruckt hat mich die fachliche Tiefe und Aktualit\u00e4t der Inhalte. Regulatorische Themen, Kapitalmarktrecht, Bankenaufsicht \u2013 alles war nah an der Praxis und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert.<\/p>\n<p>Ein echtes Highlight waren die Overnight-Study-Sessions. Lernen ab 17 Uhr bis tief in die Nacht, konzentriert, intensiv, manchmal anstrengend, aber immer mit einem klaren Ziel vor Augen. Diese Phasen haben nicht nur fachlich viel gebracht, sondern auch den Zusammenhalt unter den Studierenden gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt, den ich nicht unerw\u00e4hnt lassen kann, ist die Studienbetreuung. Der Service war durchgehend professionell, schnell und l\u00f6sungsorientiert. Egal ob organisatorische Fragen oder Unterst\u00fctzung in stressigen Phasen \u2013 man hatte nie das Gef\u00fchl, allein gelassen zu werden.<\/p>\n<h2>Mein Fazit nach sechs Jahren Frankfurt School<\/h2>\n<p>Nach insgesamt sechs Jahren an der Frankfurt School of Finance &amp; Management kann ich mit voller \u00dcberzeugung sagen: Die Entscheidung war richtig. Der Weg war lang, anspruchsvoll und zeitintensiv \u2013 aber er hat sich gelohnt. Auch mit Realschulabschluss ist ein Masterstudium m\u00f6glich. Entscheidend sind nicht der Schulabschluss, sondern Wille, Disziplin, Durchhalteverm\u00f6gen und der Glaube an sich selbst.<\/p>\n<p>Eine Sache habe ich auf diesem Weg ganz besonders gelernt: Lernen h\u00f6rt nie auf. Es begleitet uns ein Leben lang \u2013 und genau das macht pers\u00f6nliche und berufliche Entwicklung erst m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann begann, war mir relativ fr\u00fch klar: Die Abschlusspr\u00fcfung wird nicht das Ende meiner Reise sein. Pers\u00f6nliche und berufliche Weiterentwicklung haben f\u00fcr mich schon damals eine gro\u00dfe Rolle gespielt. Stillstand war nie eine Option. 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