{"id":4405,"date":"2015-12-23T09:36:25","date_gmt":"2015-12-23T09:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=4405"},"modified":"2019-02-20T13:55:09","modified_gmt":"2019-02-20T12:55:09","slug":"wertschoefung-personalarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/wertschoefung-personalarbeit\/","title":{"rendered":"Wertsch\u00f6pfung von Personalarbeit &#8211; so kann HR gelingen"},"content":{"rendered":"<p>Diskussionen und Forderungen um eine wertsch\u00f6pfende Personalarbeit sind nicht neu. Wertsch\u00f6pfungsfaktoren wie z.B. kreative und nachhaltige Gewinnung von Mitarbeitern und deren Bindung, positive Positionierung des Arbeitgebers, qualifizierte F\u00fchrungskr\u00e4fte, aktive Begleitung von Change-Management-Projekten und eine zielgerichtete, wirkungsvolle Unterst\u00fctzung der Unternehmensleitung geh\u00f6ren dazu. Voraussetzung dazu ist eine enge Einbindung der Personaler in die Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung des Unternehmens als auch die Interaktion der Personalverantwortlichen als Sparringspartner der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t zeigt oftmals ein anderes Bild bzw. zwei Seiten. Personaler erwarten eine intensive Einbindung, wollen im zeitnahen Austausch mit den Unternehmenslenker und Entscheidern stehen; viele agieren jedoch \u00fcberwiegend administrativ und werden damit somit in wesentliche Interaktionen nicht eingebunden. Der Grund daf\u00fcr liegt oft in den Personen selbst, da sie sich in der verwaltenden Funktion wohl f\u00fchlen und es sich entsprechend \u201ekomfortabel gemacht\u201c haben. Kreativer Input, die Auseinandersetzung mit sich ver\u00e4ndernden M\u00e4rkten, die Anforderungen von Mitarbeitern und F\u00fchrungskr\u00e4ften und Tatsache, sich als Sparringspartner f\u00fcr \u201eganz oben\u201c zu qualifizieren, stehen nicht auf ihrer Agenda.<\/p>\n<p>Denn dies bedeutet auch, sich mit unternehmensspezifischen Themen auseinander zu setzen, Prozesse zu kennen, sich auch konsequent, gradlinig, auf jeden Fall sehr diskussionsf\u00e4hig und im Notfall auch mal streitbar zu zeigen. Hohe Anpassungsf\u00e4higkeit, Freundlichkeit und sympathisches Auftreten l\u00e4sst keine nachhaltig starke Akzeptanz bei der Unternehmensf\u00fchrung erwarten. Anders herum kann ein Unternehmen auch keine aktive und starke Begleitung durch den Personaler erwarten, sofern HR keine entsprechende Positionierung durch die Gesch\u00e4ftsleitung im Unternehmen erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Es gibt immer noch Unternehmensleitungen, die HR als administrative Unit sehen, als Umsetzer von bereits getroffenen Unternehmensentscheidungen. Prospektive Einbindung? Fehlanzeige! Damit bleiben viele Personalabteilungen da wo sie sind, n\u00e4mlich ein verwaltender personalfokussierter Part im Unternehmen ohne wirkliches Ansehen und Wahrnehmung. Und die landl\u00e4ufig herrschende Meinung \u201ewas machen die da eigentlich?\u201c oder \u201ewas die machen, k\u00f6nnen wir doch auch, die brauchen wir nicht\u201c wird sich dauerhaft halten und weiter festigen.<\/p>\n<p>Fazit: ein administrativ gut laufender HR-Bereich ist heute l\u00e4ngst nicht mehr ausreichend; die Wahrnehmung fehlt, ebenso die proaktive Einbindung in unternehmensrelevante Entscheidungen. Wertsch\u00f6pfung hei\u00dft hier auch Wertsch\u00e4tzung, n\u00e4mlich von F\u00fchrungskr\u00e4ften und Entscheidern. Personaler sollten sich objektiv und ehrlich einsch\u00e4tzen wo sie derzeit pers\u00f6nlich stehen und wo sie in Zukunft hinwollen. Pa\u00dft meine Arbeit und meine Vorstellung zur Ausrichtung des Unternehmens? Passe ich \u00fcberhaupt in das Unternehmen? Im Umkehrschlu\u00df sollten sich auch Unternehmenslenker ehrlich fragen, wo ihr HR Bereich heute steht, ob er da bleiben oder sich ggfs. ver\u00e4ndern bzw. entwickeln soll oder muss?! Um HR in Zukunft effizient, anerkennend und stark zu positionieren ist vielerorts nicht nur ein Umdenken, sondern auch da wo noch nicht geschehen, ein Umsetzen erforderlich. Und das auf beiden Seiten. Aktuelle Herausforderungen der HR in der Life-Sciences- und Gesundheitsindustrie werden im Rahmen einer\u00a0<a title=\"HR Konferenz 2016\" href=\"http:\/\/www.fs.de\/hrkonf\">eint\u00e4gigen Konferenz am 18. Februar 2016\u00a0<\/a>an der Frankfurt School mit Teilnehmern aus der Pharma-, Life Sciences- und Gesundheitsindustrie sowie Biotechnologie und Consulting mit Experten diskutiert.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diskussionen und Forderungen um eine wertsch\u00f6pfende Personalarbeit sind nicht neu. Wertsch\u00f6pfungsfaktoren wie z.B. kreative und nachhaltige Gewinnung von Mitarbeitern und deren Bindung, positive Positionierung des Arbeitgebers, qualifizierte F\u00fchrungskr\u00e4fte, aktive Begleitung von Change-Management-Projekten und eine zielgerichtete, wirkungsvolle Unterst\u00fctzung der Unternehmensleitung geh\u00f6ren dazu. 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