{"id":6247,"date":"2016-07-26T07:59:28","date_gmt":"2016-07-26T06:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=6247"},"modified":"2022-06-20T10:54:58","modified_gmt":"2022-06-20T09:54:58","slug":"die-vier-haufigsten-rhetorik-fehler-und-wie-man-sie-vermeiden-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/die-vier-haufigsten-rhetorik-fehler-und-wie-man-sie-vermeiden-kann\/","title":{"rendered":"Die vier h\u00e4ufigsten Rhetorik-Fehler und wie man sie vermeiden kann"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch bin kein guter Redner!\u201c<br \/>\n\u201eIch hasse es, mich in Teamsitzungen durchsetzen zu m\u00fcssen\u201c.<br \/>\nKennen Sie das? Viele Menschen meiden Situationen in denen sie im Mittelpunkt stehen, ihre <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/seminar\/kommunikation\/kommunikation\/soft-skills.html\">Rhetorik <\/a>unter Beweis stellen oder etwas darstellen m\u00fcssen. Wie viel sie sich verbauen, zeigen Studien zum Thema Aufstiegschancen. Diese belegen, dass Erfolge nur zu 10 Prozent leistungsabh\u00e4nig sind, 30 Prozent dem Image und pers\u00f6nlichen Stil zugeschrieben werden k\u00f6nnen, aber zu 60 Prozent vom Wahrnehmung und Auffallen abh\u00e4ngen. Gl\u00fccklicherweise ist es viel einfacher als man denkt, sein rhetorisches Geschick zu verbessern.<\/p>\n<h2>Jeder kann lernen, Rhetorik-Fehler zu vermeiden.<\/h2>\n<p><strong>1.) Schw\u00e4chen stehen oft im Fokus<\/strong><br \/>\n\u201eWie stehe ich denn da, das geht gar nicht.\u201c Ahnliches sagen Viele, wenn sie sich zum ersten Mal bei einer Pr\u00e4sentation auf Video sehen. Dabei \u00fcberh\u00f6ren sie ihre angenehme Stimme oder \u00fcbersehen ihren freundlichen Blick ganz. Bereits in der Schule geht es um die Fokussierung auf Fehler und Schw\u00e4chen, die es auszuschalten gilt. Die mangelnde Beachtung von St\u00e4rken schm\u00e4lert unser Selbstvertrauen. Aber Selbstvertrauen ist einer der Grundbausteine guter Ausstrahlung.<\/p>\n<p><strong>Was tun? Eigene St\u00e4rken erkennen und darauf aufbauen.<br \/>\n<\/strong>In Rhetorikseminaren lernt man im Spiegel der anderen, in ihrem Feedback seine St\u00e4rken und deren M\u00f6glichkeiten gezielt f\u00fcr sich einzusetzen. Ebenfalls f\u00e4llt per Videoanalyse einem selbst Vieles auf, weil man sich\u00a0\u201evon Au\u00dfen\u201c beobachtet.<\/p>\n<p><strong>2.) Lampenfieber f\u00fchrt zu Blackout<\/strong><br \/>\n\u201eDas geht sicher wieder schief!\u201c, denken Viele und erzeugen sich selbst Stress. Selbst gro\u00dfe Schauspieler kennen Lampenfieber. Ein gewisses Ma\u00df an Aufregung ist gut, um ganz bei der Sache zu sein, aber ein Zuviel l\u00e4sst die Leistung dramatisch abfallen, bis zu dem Punkt, an dem einem nichts mehr einf\u00e4llt.<\/p>\n<p><strong>Was tun? Gute Stimmung verankern.<br \/>\n<\/strong>Mithilfe einfacher mentaler Techniken kann man lernen, seine innere Energie genau dann zu mobilisieren, wenn man sie einsetzen m\u00f6chte oder muss. Die Verankerungstechnik ist ein im Training schnell erlernbarer Stimmungs-Booster, der uns in eine Art \u201estate of excellence\u201c bringen kann, in dem wir im Hier und Jetzt mit unserem kreativen Potential in Verbindung sind.<\/p>\n<p><strong>3.) Die Anderen sind \u201eFeinde\u201c<\/strong><br \/>\nZuh\u00f6rer mit skeptischem Blick, Menschen, die auf den schnell arrogant auf uns wirken oder Gespr\u00e4chspartner, die sofort mit Vorw\u00fcrfen kommen: Solche (vermeindlichen) Reaktionen, k\u00f6nnen &#8211; leider &#8211; wunderbar dazu einladen, sich selbst klein zu f\u00fchlen. So m\u00f6chte man oftmals am liebsten einfach fliehen oder geht gar unangemessen in den Angriff \u00fcber.<\/p>\n<p><strong> Was tun? Die Anderen m\u00f6gen.<\/strong><br \/>\nHier geht es darum, einerseits zu ergr\u00fcnden, was genau dazu f\u00fchrt, dass wir bei bestimmten \u201eTypen\u201c wie auf Knopfdruck unpassend reagieren. Psychologische Erkenntnisse aus Transaktionsanalyse und systemischer Theorie bieten Aufschluss und machen unser eigenes Verhalten verst\u00e4ndlicher und damit positiv beeinflussbar. Andererseits kann man sich kleine Denktricks angew\u00f6hnen, wie: wenn man Angst hat, sich selbst in Gedanken zu sagen \u201eIhr braucht keine Angst zu haben\u201c oder sich eine kleine Geschichte zum schlecht gelaufenen Tag eines unfreundlich blickenden Zuh\u00f6rers auszudenken \u2013 und schon f\u00fchlt man sich wesentlich sicherer.<\/p>\n<p><strong>4.) Sei perfekt<\/strong><br \/>\nWir kennen sie: tolle Redner und Personen, die vor Eloquenz nur so spr\u00fchen. Nat\u00fcrlich kann man von ihnen das eine oder andere lernen. Wenn wir aber versuchen sie sklavisch zu imitieren, werden wir mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit scheitern, denn wir sind einzigartige Pers\u00f6nlichkeiten mit individueller Wirkung auf andere.<\/p>\n<p><strong>Was tun? \u201eEigensinn\u201c entwickeln.<br \/>\n<\/strong>\u00dcber Selbsttests und Wahrnehmungs\u00fcbungen kann man sein pers\u00f6nliches Wirkungsprofil ergr\u00fcnden und akzeptieren. Eigenschaften, die man nicht an sich mag, lernen wir so zu sch\u00e4tzen und k\u00f6nnen sie gezielt f\u00fcr uns einsetzen.<\/p>\n<p>Haben Sie Fragen oder Anregungen? Gerne stehen wir Ihnen zu Fragen und Themen rund um <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-school.de\/content\/de\/seminar\/kommunikation\/kommunikation.html\">Soft Skills und Rhetorik<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch bin kein guter Redner!\u201c \u201eIch hasse es, mich in Teamsitzungen durchsetzen zu m\u00fcssen\u201c. Kennen Sie das? 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