{"id":6757,"date":"2016-10-07T13:45:53","date_gmt":"2016-10-07T12:45:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.frankfurt-school.de\/?p=6757"},"modified":"2019-02-20T15:08:02","modified_gmt":"2019-02-20T14:08:02","slug":"what-does-an-asset-manager-do","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.frankfurt-school.de\/de\/what-does-an-asset-manager-do\/","title":{"rendered":"Was macht eigentlich ein Asset Manager?"},"content":{"rendered":"<p>Asset Management bezeichnet die Verwaltung von Verm\u00f6gen. Kernaspekt dabei ist es, die Anlegerw\u00fcnsche und deren Verm\u00f6gensziele mit den Chancen und Risiken des Kapitalmarkts abzugleichen. Auf dem Kapitalmarkt werden viele Wertpapiere gehandelt, bspw. Aktien und Zinspapiere. Sie unterscheiden sich bzgl. der Renditechancen und Risiken. Die Aufgabe eines Asset Managers ist es, ein Portfolio (Mischung aus Wertpapieren) zusammenzustellen, welches den Zielen und der Risikoeinstellung der Anleger entspricht. Die meisten Anleger verfolgen das Ziel, viel Rendite (hoher Verm\u00f6genszuwachs) bei geringem Risiko (m\u00f6glichst kein Geld zu verlieren) zu erreichen. Dieses Ziel entspricht in etwa der Quadratur eines Kreises, da an Kapitalm\u00e4rkten Wertpapiere, die eine hohe Rendite erwarten lassen auch mit einem hohen Risiko verbunden sind. Die Kunst im Asset Management ist es, Wertpapiere zu identifizieren, deren Renditechancen und die damit verbundenen Risiken attraktiv sind. Dabei lassen sich Risiken so kombinieren, dass sie sich gegenseitig zum Teil aufgehen aufheben k\u00f6nnen (auch Diversifikation genannt).<\/p>\n<p>Dies ist in etwa wie die passende Badewassertemperatur zu finden. Bei zu kaltem Wasser friert man (Risiko einer Erk\u00e4ltung), bei zu hei\u00dfem Wasser besteht das Risiko sich zu verbrennen, mischt man hei\u00dfes mit kaltem Wasser kann die Badewassertemperatur genau richtig sein und das Risiko einer Erk\u00e4ltung und sich zu verbrennen tritt nicht auf. Der Asset Manager sucht also das Portfolio, was bei einem geeigneten Risikolevel die h\u00f6chsten Renditechancen verspricht.<\/p>\n<p>Die Aufgabe eines Asset Managers kann mit der eines Kochs verglichen werden, der ein Men\u00fc (Portfolio) f\u00fcr seine G\u00e4ste (Anleger) zusammenstellt. Der Koch kauft die passenden Zutaten des Men\u00fcs (Wertpapiere) auf einem Wochenmarkt (Kapitalmarkt, B\u00f6rse) ein. Dabei muss er den Geschmack (Risikoeinstellung, Kundenw\u00fcnsche) der G\u00e4ste treffen. Wenn er das Menu zubereitet (Portfolio zusammenstellt), muss er auf die richtige Mischung der Zutaten (einzelne Wertpapier) achten. Zuviel Salz ist genauso schlecht wie zu wenig Salz.<\/p>\n<p>Bei der Auswahl der Wertpapiere muss er auf das Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis der Waren achten, die Leistung entspricht den Renditeaussichten, der Preis kann mit dem Risiko verglichen werden. Der gro\u00dfe Unterschied zwischen einem Wochenmarkt und dem Asset Management liegt nun darin, dass das Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis auf einem Wochenmarkt (bspw. Gem\u00fcse) gut einzusch\u00e4tzen ist (man kann Gem\u00fcse anfassen und probieren), w\u00e4hrend dies bei Wertpapieren nicht so einfach ist. Die Chancen und Risiken beziehen sich auf die Zukunft, die ist bekanntlich unsicher und muss eingesch\u00e4tzt werden. Hier gibt es komplexe Zusammenh\u00e4nge zu beachten, bspw. wirtschaftliche, politische oder psychologische. Diese Zusammenh\u00e4nge in ihren Chancen und Risiken richtig einzusch\u00e4tzen macht das Feld des Asset Managements interessant und herausfordernd. Auch wenn der Besuch eines Wochenmarkts ebenso interessant sein kann.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/NF_0al8hl50\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Asset Management bezeichnet die Verwaltung von Verm\u00f6gen. Kernaspekt dabei ist es, die Anlegerw\u00fcnsche und deren Verm\u00f6gensziele mit den Chancen und Risiken des Kapitalmarkts abzugleichen. Auf dem Kapitalmarkt werden viele Wertpapiere gehandelt, bspw. Aktien und Zinspapiere. Sie unterscheiden sich bzgl. der Renditechancen und Risiken. 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