Elisabeth Peternek
Werkstudentin bei TCS
Werkstudentin bei TCS im Marketing für PR und Social Media. Masterstudentin für Fachjournalismus u...
Career Services

TCSler sind nicht zu stoppen

October 14, 2015
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„5km?! Ach nein, 3333 ist auch eine schöne Zahl?“ oder „Corporate Social Responsibility beim Global Player Tata Consultancy Services Deutschland

„Nur noch 500m bis zum Ziel“, schallt es über die Hauptwache aus dem Mikrofon. Namen einzelner Läufer werden aufgerufen. Nur noch einmal um die Kurve. Ein letzter Schlusssprint? Eigentlich fühlen wir uns noch recht fit nach fünf Kilometern über Kopfsteinpflaster und Asphalt, vorbei an Straßencafés und Sonntagsbummlern in Frankfurt City. Rechts und links der Absperrung stehen Zuschauer, die uns anfeuern. Das Ziel ist schon in Sicht. Noch einmal den Schweiß von der Stirn gewischt und das Siegerlächeln aufgesetzt. Unsere Zeit: rekordverdächtig. Glücklich stoßen wir zu unseren TCS Teamkollegen am Brunnen vor der Alten Oper. Dann die Enttäuschung: Es waren nur 3333m. Aufgrund einer fehlenden Absperrung lief die ganze Meute beim Lauf-für-mehr-Zeit eine falsche Strecke.      

„Wir holen uns die zwei Kilometer zurück!“

Studentin, TCS

Es ist Sonntag der 13. September 2015. Zum 20 jährigen Jubiläum des Lauf-für-mehr-Zeit versammeln sich 4300 Menschen, um mit ihren Kilometern die AIDS-Hilfe Frankfurt zu unterstützen. Die Mitarbeiter von Tata Consultancy Services (TCS) sind wie jedes Jahr mit am Start. Corporate Social Responsibility (CSR) ist tief in der Unternehmenskultur von TCS verankert. Nicht nur Benefizläufe stehen auf der Agenda. Jedes Jahr geben TCS Mitarbeiter Bewerbungstrainings für behinderte Jugendliche der Montessori-Schule München und dem Antoniushaus Hochheim. Aktuell wird in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Frankfurt eine Kleidersammlung für Flüchtlinge organisiert. Am selben Wochenende wie der Lauf-für-mehr-Zeit unternahmen Münchner Kollegen eine Stadttour mit Flüchtlingen vor Ort. In den kommenden Wochen programmieren TCS Mitarbeiter mit Schülern Lego Mindstormes Roboter, um sie so schon früh für Technik zu begeistern. Ein buntes Programm von einer bunten Firma. Das Schöne: Auch Studenten und Praktikanten werden sofort integriert. So entstehen in Vorbereitung auf einen Benefizlauf innerhalb des Teams Laufgruppen, um zu trainieren, aber auch um die Kollegen besser kennen zu lernen.

„Unser Verstand wird immer Gründe finden, wieso wir in unserer Komfortzone bleiben sollten. Aber diese Einsicht hilft uns durchzuhalten.“

Puresh Kammaran, TCS (lief zum ersten Mal 10km)

Zurück zur Zielinie. Fehlalarm: Unsere neue persönliche Bestzeit doch keine Bestzeit? Und nun? Ein bisschen betrogen fühlen wir uns ja schon und wollen unsere „geklauten“ zwei Kilometer zurück. Wir mogeln uns zwischen die Zehn-Kilometer-Läufer, die eine halbe Stunde später starten. Auf der Strecke sind weniger Läufer unterwegs, weniger Gedränge und diesmal nehmen wir die richtige Abzweigung. Doch der Atem wird schwerer, die Muskeln rebellieren und das T-Shirt ist nassgeschwitzt. Ein letzter einsamer Schlusssprint (die Mitläufer haben noch eine weitere Runde vor sich). Endlich stehen – glücklich. Doch am Ende zählt keine persönliche Bestzeit, nicht die exakte Kilometerzahl, sondern allein der Gute Zweck!

Vielen Dank an meine Kollegin Anna-Lena Heinmüller (Werkstudentin bei TCS) für die Zusammenarbeit.

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