FRANKFURT SCHOOL

BLOG

Vom FS-Hörsaal zur eigenen M&A-Beratung - ein Rückblick
Alumni / 5. Mai 2026
  • Teilen

  • 76

  • Drucken
Alumnus B.Sc. & Master of Finance | Gründer und Geschäftsführer einer M&A-Beratung in Frankfurt
Peter Nadolinski absolvierte seinen Bachelor in International Business Administration und seinen Master of Finance an der Frankfurt School. Nach mehrjähriger Berufserfahrung im Investmentbanking und in der mittelständischen M&A-Beratung gründete er 2020 seine eigene Beratungsgesellschaft in Frankfurt. Heute berät er mit seinem Team

Autorenprofil

Mehr Blog Posts
From Frankfurt to Boston: Three Days at Harvard University
Fünf Strategien für eine souveräne Gehaltsverhandlung
From Building Systems to Building Judgment: What Frankfurt School changed for me

Mein Abschluss an der Frankfurt School liegt rund ein Jahrzehnt zurück. Seitdem habe ich im Investmentbanking gearbeitet, mehrere Stationen in der M&A-Beratung durchlaufen und vor einigen Jahren meine eigene M&A-Beratung gegründet. Heute begleite ich mittelständische Unternehmer beim Verkauf ihrer Lebenswerke. Wenn mich jemand fragt, wo die Grundlage für diesen Weg gelegt wurde, muss ich nicht lange überlegen.

Der Drive, der alles verändert hat

Ich habe an der FS sowohl meinen Bachelor als auch den Master of Finance absolviert. Fragt man mich heute nach dem prägendsten Element dieser Zeit, ist es der Drive unter den Studierenden. An der FS trifft man auf Menschen, die den Anspruch haben, in dem, was sie tun, exzellent zu sein. Dieses Umfeld war motivierend – es hat mir täglich geholfen, meine eigene Messlatte höher zu legen.

Wie stark diese Prägung war, wurde mir später im beruflichen Alltag schnell bewusst. Unter Druck präzise arbeiten, komplexe Sachverhalte schnell durchdringen, konsequent Verantwortung für die eigene Leistung übernehmen – all das war längst Teil des Werkzeugkastens, als ich meinen ersten Arbeitsvertrag unterschrieb. Im Nachhinein ein klares Zeichen dafür, wie gut die FS auf die berufliche Realität vorbereitet.

Praxisnähe und Eigenverantwortung als Erfolgsformel

Was die Frankfurt School auch aus heutiger Sicht besonders macht, ist die enge Verbindung zur Praxis. Diese Nähe ist nicht nur räumlich – mitten im Finanzzentrum Deutschlands –, sondern auch kulturell. Dozierende bringen reale Fragestellungen in den Hörsaal, Kommilitoninnen und Kommilitonen arbeiten neben dem Studium in anspruchsvollen Positionen, und die gesamte Infrastruktur der Hochschule orientiert sich an internationalen Standards.

Besonders geschätzt habe ich die Kultur der Eigenverantwortung. Die FS ermutigt Studierende, eigene Lösungswege zu entwickeln und früh Verantwortung zu übernehmen. Das ist eine Denkweise, die für eine Karriere im Konzern genauso wertvoll ist wie für den Weg in die Selbstständigkeit. In meinem Fall war es Letzteres – und ich bin überzeugt, dass die FS einen entscheidenden Grundstein dafür gelegt hat.

Wie aus dem FS-Fundament eine Gründung wurde

Nach dem Abschluss stieg ich bei einer amerikanischen Investmentboutique in Frankfurt ein, zuvor hatte ich eine Vielzahl an Praktika absolviert. Es folgten zwei weitere Stationen bei mittelstandsorientierten M&A-Beratungen. Die analytische Intensität und die Arbeitsdisziplin, die mir dort begegneten, waren außerordentlich – und zugleich vertraut. Beides war bereits fester Bestandteil der FS-Kultur.

2020, nach mehrjähriger Berufserfahrung, folgte dann die Gründung meiner eigenen M&A-Beratung (Venture Advisory Partners). Mit 26 Jahren war das für die M&A-Branche etwas exotisch. Aber die Entscheidung war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Werdegangs, dessen Fundament an der Frankfurt School gelegt wurde: die Überzeugung, dass eine starke fachliche Basis und hoher Eigenanspruch das ideale Setup sind, um früh in der Karriere unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Drei Gedanken für heutige Studierende

Pflegt euer Netzwerk von Anfang an. Die Menschen, mit denen ihr an der FS studiert, werden später in den unterschiedlichsten Branchen Führungsverantwortung tragen. Einige meiner wichtigsten beruflichen Kontakte gehen auf die Studienzeit zurück – und sie sind mit den Jahren wertvoller geworden. Das Alumni-Netzwerk der Frankfurt School ist eine ihrer größten Stärken.

Nutzt das unternehmerische Umfeld. Die FS öffnet Türen in die Finanzbranche, in die Beratung und in die Industrie. Aber sie bietet ebenso hervorragende Voraussetzungen, um etwas Eigenes aufzubauen. Wer diesen Wunsch in sich trägt, findet hier – fachlich, kulturell und menschlich – das richtige Umfeld dafür.

Traut euch, euren eigenen Weg zu gehen. Die spannendsten Karrieren sind selten die geradlinigsten. Mein Weg vom Investmentbanking über die mittelständische Beratung und schlussendlich in die eigene Gründung war sicher nicht linear. Aber genau das hat es mir erlaubt, herauszufinden, worin ich am besten bin – und die Frankfurt School hat die Grundlage dafür geschaffen.

Ein Studium, das nachwirkt

Viele Jahre nach meinem Abschluss und nach zahlreichen beruflichen Stationen kann ich sagen: Die Entscheidung für die Frankfurt School war eine der besten Investition meiner beruflichen Laufbahn. Nicht wegen einzelner Faktoren, sondern wegen der Gesamterfahrung – der Qualität der Lehre, des kompetitiven Spirits und vor allem der Menschen, denen ich dort begegnet bin. Wer den Anspruch hat, mit den Besten zu lernen, ist an der Frankfurt School genau richtig.

0 Kommentare

Senden