FRANKFURT SCHOOL

BLOG

IBAN Only - droht 2016 ein Desaster?
Executive Education / 18 November 2014
  • Share

  • 4349

  • 1

  • Print
Programme Manager
Annette Blank's main focus is on the practical design of banking topics for different target groups and their implementation in appropriate forms of learning and training units, such as certificate courses, seminars or blended learning concepts.

To Author's Page

More Blog Posts
Die Rente ist sicher?! Ein Märchen aus uralten Zeiten
Skalierung von KI im Finanzbereich – Ein Leitfaden für Führungskräfte
Blockchain Beyond Speculation: The Real Impact of Decentralized Systems

Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

Bankkunden soll ab Februar 2016 bekanntermaßen nicht mehr zugemutet werden, bei grenzüberschreitenden SEPA-Transaktionen neben der IBAN auch den (SWIFT-)BIC Code anzugeben. Die Idee stammt von der EU-Legislative –„in bester Absicht“ für den Verbraucher. Der jeweilige nationale Bank-Code ist Bestandteil der IBAN und kann von den Banken – so die Vorstellung – „ganz einfach aus der IBAN extrahiert“ und daraus der SWIFT-BIC (der weiterhin für die Ausführung gebraucht wird) ermittelt werden.

Dies klappt national gesehen aufgrund der hervorragenden Datenbasis der Deutschen Bundesbank sehr gut. Im europäischen Kontext, d.h. für grenzüberscheitende Transaktionen ab Februar 2016, stellt dieses Verfahren allerdings ein Problem dar. Bei vielen europäischen Nachbarn gibt es (noch) keine ausreichende, aktuelle und gesicherte Datenbasis, auf die zugegriffen werden kann,wie die Deutsche Kreditwirtschaft in einer ersten Analyse feststellte.

Eine gesicherte Basis mit SEPA-weiten Daten in gemeinsamer Form, Sprache und Aktualisierung ist aber notwendig, wenn Banken ab Februar 2016 einen eindeutigen SWIFT-BIC ermitteln müssen. Die Anforderungen der europäischen Banken liegen schon seit Jahren auf dem Tisch, nur sieht die Wirklichkeit in vielen EU-Ländern erschreckend anders aus. Und die Zeit wird langsam knapp.

Mit dem aktuellen Status zu dieser Frage aus der Zahlungsverkehrspraxis befasst sich die FS vom 23.-24. April 2015  im Seminar Nationaler- und Europäischer Zahlungsverkehr 2015/2016 in Frankfurt. Weitere Themen sind hier u.a. neue Vorgaben des EU-Regulators, Individualzahlungsverkehr mit ISO 20022 Formaten sowie die Weiterentwicklung der SEPA.

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung!

1 COMMENTS

Send

Thomas

02 February, 2015


Aus meiner Sicht bleibt für alle genug Zeit, um sich auf SEPA einzustellen, so dass es hier am Ende auch nicht zu Problemen kommen wird. Viele nutzen es ja aktuell schon und wenn das ganze Zahlungssystem dadurch auch sicherer wird, dann sollte sich jeder möglichst schnell mit diesem Thema auseinander setzen.