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„Sie taten es schon wieder- und sie wussten es“
FS Life / 30. Mai 2016
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MoF class of 2017
David studiert aktuell im Master of Finance in der Vertiefung Financial Accounting & Advisory und wird 2017 seinen Abschluss erlangen. Er engagiert sich neben dem Studium noch in den Initiativen FS Buddy und FS Sports.

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Nach einer langen Reise in den Norden wurde das FS-Team bereits sehnsüchtig erwartet. Nachdem beim Einzug auf den Campus demonstriert werden konnte, dass unser Spirit deutschlandweit seinesgleichen sucht, feierten wir gemeinsam mit den anderen Universitäten den Start der diesjährigen Champions Trophy auf dem Campus der Bucerius Law School. Nach dem offiziellen Opening auf dem Campus stand am Abend noch eine Tour über die Reeperbahn an, bei der sich alle teilnehmenden Universitäten auf der Tanzfläche schon mal beschnuppern konnten.

Der Freitag war geprägt von den ersten Gruppenspielen und schnell kristallisierte sich heraus, dass unser Fußballteam, welches Ende April bereits den Royals Cup (ohne Gegentor) gewinnen konnte, auch diesmal ein heißes Eisen im Feuer war. Nachdem beim Royals Cup eindeutig demonstriert werden konnte, welche Uni (dank „der Gerät“) für die beste Stimmung sorgt, wurden wir dann am Nachmittag am Elbstrand von den Göttern (nicht nur sprichwörtlich) im Regen stehen gelassen. Die erste (und einzige) Enttäuschung des FS Teams bei der Champions Trophy war ein technischer Defekt unseres allseits beliebten „der Gerät“. Um dieses Malheur ansatzweise wieder gut zu machen, setzten wir uns zum Ziel, die Universitäten durch Einlass in unsere selbst eingerichtete Party-Area am Elbstrand, zu entschädigen. ct2016-3Zeitgleich war unsere Rudercrew nach souveränem Vorlauf in das Finale eingezogen und konnte dort die Hamburger Athleten der HSBA und der Bucerius Law School auf die Plätze verweisen. Nachdem am Elbstrand die Information des Rudersieges unserer 4 starken Männer und tapferen Highflyerin Emily am Steuer eingetroffen war, gesellten sich zu den Regentropfen auch noch die ein oder andere Dusche isotonischer Getränke, die sich über den jubelnden Bullen und deren Bewunderern ergoss.

Nach dem Sieg unseres Ruderteams am Vortag war bereits klar, dass wir nicht mit leeren Händen den Rückweg nach Frankfurt antreten mussten, doch hatte ein Team aus unseren Reihen noch eine ganz andere Mission vor. Sie wollten zum ersten Mal in der Geschichte des Hochschulsports das Unmögliche schaffen: 2 Titel innerhalb eines Jahres ohne Gegentor

Für dieses Unterfangen konnte man nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Gruppenphase des Euromasters 2015 auf die Rückkehrer des Auslandssemesters („Die Wand Gottes“ und „DJ P.H.-Classic“) und einen vielversprechenden Neuzugang aus Mannheim („Keine Haare Linke Klebe-Koka Rausch“) bauen. Nach souveränem Gruppensieg gab es im Viertelfinale einen kurzen Moment des Entsetzens, nachdem das erste Mal nach 9 Spielen ein gegnerischer Spieler unbedrängt auf unser Tor schießen konnte. Von diesem Schock erholten sich die Jungs allerdings schnell und konnten trotz des Schlüsselbeinbruchs von Janik, den Halbfinaleinzug durch ein Tor von Thaitanic klarmachen. Im Halbfinale hatten unsere Jungs dann das erste Mal eine gegnerische Mannschaft auf Augenhöhe und so konnte das Neunmeterschießen nicht verhindert werden. In diesem zeigte unser Keeper, dass er nicht nur gut im Tore verhindern ist (2 gehaltene Neunmeter und einmal den gegnerischen Schützen mental besiegt, so dass er das 5-Meter breite und 2-Meter hohe Tor nicht traf), sondern auch selbst am Ball einiges auf dem Kasten hatte und verwandelte souverän zum 5:4. Im Finale kam es dann in der Halle zum Derby gegen die EBS. Nach einem erstaunlicherweise sehr fairen Spiel konnte nach 15 Minuten noch kein Sieger gekürt werden und so musste die Entscheidung erneut durch 6 Schüsse vom Punkt fallen. Nachdem unsere linke Klebe wie gewohnt dem Dampfhammer oben rechts versenkt hatte, konnte die Wand Gottes erneut einen Siebenmeter halten. Nachdem Thaitanic und DJ P.H.-Classic ihre Siebenmeter jeweils ohne einen Hauch von Nervosität verwandelten, konnte die Menge es kaum fassen und so dauerte es einige Sekunden, bis der Mob realisierte, was die Jungs (auch die Goldene Generation genannt) gerade erreicht hatten!!

2 Titel, 0 Gegentore und Derbysieger !!!!!

Da wir selbstverständlich nie am Sieg unserer jungen Bullen gezweifelt hatten, konnte Kai-Uwe das Team mit vorher angefertigten T-Shirts überraschen, die von anderen Universitäten als „die geilste Aktion der FS [abgesehen von Pyrotechnik, die dieses Mal zu Hause bleiben musste]“ betitelt wurde.

ct2016-2

Am Abend stand die Abschiedsparty unter dem Motto „Welcome to the Jungle“ im Edelfettwerk auf dem Programm. Bei dieser Party zeigte der „Frankfurter Streichelzoo“ sein ganzes Können auf der Tanzfläche und am Glas, weshalb wir dann in den frühen Morgenstunden auf dem Hamburger Fischmarkt die erstaunten Blicke des Hamburger Publikums auf uns zogen. Nach einer langen Busfahrt, auf der das ein oder andere Mal eine völlig entgleiste Fußballmannschaft mit dem Pokal durch den Bus zog und auch den letzten Schlafenden wieder zum Erwachen gebracht hatte, kamen unsere CT-Fahrer am Sonntagabend in der Heimat an und wurden von Tausenden vor der FS in Jubelstürmen empfangen.

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