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Drei Tage Frankfurt, drei Tage Schwimmen: Trainingslager vor den DHM
FS Life / 29. Mai 2026
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Master of Finance Class of 2026
Julia Wameling studiert seit August 2024 im Master of Finance an der Frankfurt School. In ihrer Freizeit schwimmt sie selbst gerne und leitet zudem ihre eigene Schwimmschule.

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Vom 17. bis zum 19. April 2026 hat unser FS-Schwimmteam in Frankfurt die Segel gesetzt – beziehungsweise die Badekappen aufgezogen – und sich für drei intensive Tage in ein gemeinsames Trainingslager begeben. Das Ziel vor Augen: die Deutschen Hochschulmeisterschaften Ende Mai. Mit dabei waren die Initiativen Heads Robin & Julia, sowie Carolina, Jan, Josef, Kaya, Lukas, Oli, Simon, Simon und Vivien – elf Schwimmerinnen und Schwimmer, die sich an diesem Wochenende nicht nur sportlich, sondern auch als Team einen entscheidenden Schritt nach vorne gebracht haben.

Tag 1 – Freitag

Den Auftakt machte am Freitagabend eine Einheit im Main Bad Bornheim. Von 17:00 bis 18:30 Uhr stand Kick-Training auf dem Programm – eine klassische Wahl für den ersten Tag, um die Beinarbeit zu aktivieren und den Kopf auf die kommenden Einheiten einzustellen. Danach ging es gemeinsam zum Abendessen ins Kiwis, wo sich das Team bei entspannter Atmosphäre auf das volle Programm des Wochenendes einstimmen konnte. Wer danach noch nicht genug hatte, ließ den Abend in der Bar Pearly Gates ausklingen – Teambuilding kennt bekanntlich keinen festen Feierabend.

Tag 2 – Samstag

Der Samstag war der intensivste Tag des Camps. Schon um 8:30 Uhr startete das Team im Fitnessstudio des Landessportbundes Hessen mit den ersten Essential Drills – Kraft- und Stabilisationsübungen, die im Wettkampf oft den entscheidenden Unterschied machen. Direkt im Anschluss folgten in der Sporthalle zwei Stunden Fun Games, bei denen nicht nur Schweiß, sondern vor allem gute Laune geflossen ist.

Um 12:30 Uhr wurde es dann ernster: Beim Team-Briefing ging es um die anstehenden Meisterschaften, um Strecken, Staffeln und die Strategie für die kommenden Wochen. Nach einer kurzen Freizeit am Nachmittag stand ab 16:00 Uhr die zweite Wassereinheit auf dem Plan – diesmal Armtraining im Main Bad Bornheim. Der Tag endete sportlich, aber stilvoll: Erst ein Aperitif mit Zino’s Spritz, dann Abendessen in der Bar Shuka. Ein Abend, an dem sich der Team-Spirit noch einmal deutlich bemerkbar machte.

 Tag 3 – Sonntag

Der letzte Tag begann mit einer Videoanalyse-Einheit und anschließendem Schwimmen von 10:00 bis 12:00 Uhr – der Moment, in dem Technik und Selbstwahrnehmung zusammenkommen. Wer seine eigene Schwimmbewegung zum ersten Mal von außen sieht, versteht oft sofort, woran er in den nächsten Wochen arbeiten muss. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer zweiten Runde Essential Drills im Fitnessstudio folgte der sportliche Höhepunkt des Wochenendes: der Testwettkampf von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Im Fokus standen diesmal nicht nur Einzelstrecken, sondern vor allem die Staffeln – schließlich treten wir bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften als Team an. Durchgespielt wurden alle fünf Wettkampfstaffeln, die uns Ende Mai erwarten: die 6×50 Mixed-Staffel mit drei Frauen und drei Männern über Delfin, Rücken, Brust und Kraul sowie die 8×50 Lagen, bei der pro Lage eine Frau und ein Mann schwimmt. Gerade bei diesen Formaten geht es nicht nur um individuelle Geschwindigkeit, sondern auch um saubere Wechsel, die richtige Reihenfolge und die Frage, wer wann seine Stärken am besten ausspielen kann. Genau deshalb war es wertvoll, alles schon einmal unter Wettkampfbedingungen durchzuspielen. Die Stimmung war konzentriert, aber auch euphorisch; Bestzeiten, knappe Finishs und der eine oder andere perfekt getimte Wechsel inklusive.

Zum Abschluss wurde es gesellig: Pizza zum Abendessen, zwei Stunden Bowling und anschließend Sauna. Ein perfektes Kontrastprogramm zu all den geforderten Muskeln – und der wohl entspannteste Ausklang, den man sich nach drei Tagen Trainingslager wünschen kann.

Was bleibt

Das Trainingscamp war mehr als nur reine Vorbereitung. Es war die Gelegenheit, als Mannschaft zusammenzuwachsen, Technik gezielt zu schärfen, Wettkampfhärte zu simulieren und sich gegenseitig zu pushen. Die Mischung aus Wasser, Kraftraum, Taktik und gemeinsamen Abenden hat genau das geliefert, was ein Hochschulteam wenige Wochen vor dem großen Ziel braucht: Fokus ohne Verkrampfung, Ernsthaftigkeit ohne Druck.

Jetzt richten sich alle Blicke auf Ende Mai und die Deutschen Hochschulmeisterschaften. Robin, Julia, Carolina, Jan, Josef, Kaya, Lukas, Oli, Simon, Simon und Vivien haben in Frankfurt die Grundlage dafür gelegt. Die Kacheln des LSB Hessen und des Main Bads Bornheim haben sie jedenfalls kaum kaltgelassen – und das nächste Becken wartet schon.

Du suchst noch einer passenden Intiative für dich? Dann informiere dich auf unserer Website über das Angebot.

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