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Mit dem MBA zum Erfolg: So habe ich meinen Traumjob bei einer jungen Firma in meiner Wunschstadt gefunden
MBA / 22. November 2019
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Full-time MBA Class of 2019
Aishwarya Gunasakeran ist Absolventin des Vollzeit-MBA, Class of 2019. Seit kurzem ist sie als Marketing-Spezialistin bei der Fintiba GmbH hier in Frankfurt tätig. Vor dem Antritt ihres MBA-Studiums erhielt sie ihren Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik und arbeitete im Marketingbereich. Frau Gunasakeran kam aus Indien an die Frankfurt School.

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Im Januar 2018 teilte ich meiner Vorgesetzten mit, dass ich demnächst kündigen und ein Vollzeit-MBA-Studium aufnehmen wollte. Sie war etwas verwirrt und fragte mich schlicht „warum?“. Das Leben als Marketingmanagerin bei einem Produktionsbetrieb in Stuttgart war doch prima. Es war vielleicht heikel und riskant, einen angenehmen Job aufzugeben, aber ich hatte mir nun einmal in den Kopf gesetzt, den MBA zu machen – nach der Devise: Jetzt oder nie! Nach wochenlanger, stringenter GMAT-Vorbereitung, MBA-Bewerbungen und Aufnahmeverfahren folgte schließlich die Einschreibung in den Studiengang an der Frankfurt School, Class of 2019.

Die drei Gs für eine erfolgreiche Karriere

Gleich zu Beginn des Programms haben wir herausgefunden, dass drei Dinge für eine gute Karriere in Deutschland generell unabdingbar sind: Zunächst einmal Deutschkenntnisse – es ist unerlässlich, die Sprache auf fortgeschrittenem Niveau zu beherrschen. Zwar sind die Arbeitssprachen in zahlreichen Unternehmen hauptsächlich Deutsch und Englisch, doch setzen viele Arbeitgeber zur Gewährleistung eines integrativen und kooperativen Arbeitsumfelds gute Deutschkenntnisse voraus. Zweitens, Definition des Ziels – es ist wichtig, während des MBA-Programms Präferenzen in Bezug auf die Branche, die Funktion und den geografischen Standort für die nächste Anstellung im Auge zu behalten. Meine Mitstudierenden kamen aus verschiedenen Branchen und Funktionsbereichen, was es mir erleichtert hat, ihre Erfahrungen nachzuvollziehen. Das dritte D steht für Dabei sein! – Netzwerkveranstaltungen, Jobmessen, Karriereevents, Branchengespräche und Alumni-Treffen bieten potenziell eine gute Gelegenheit, sich über aktuelle Jobtrends zu informieren.

Zielsetzung

Mein Wahlmodul „Building a Start-Up“ unter der Leitung von Carsten Lebtig hat den Unternehmergeist in mir geweckt. Zur Vorbereitung auf mein Start-up Praktikum nahm ich an zahlreichen Veranstaltungen in der Gründerszene in ganz Deutschland teil. In meinem Lebenslauf habe ich meine unternehmerischen Kompetenzen und Leistungen hervorgehoben. Dank Podcasts und Blogs zu Start-up Jobs konnte ich mir bald ein besseres Bild machen. Ferner organisierten Mitstudierende, die bereits in Start-ups gearbeitet hatten, simulierte Vorstellungsgespräche für mich.

Gut vernetzt

Im April 2019 veranstalteten die Career Services der Frankfurt School eine Start-up Night, auf der ich mit der Fintiba GmbH ins Gespräch kam. Fintiba ist ein FinTech-Start-up mit Sitz in Frankfurt, das internationalen Studierenden digitale Lösungen für den Aufenthalt in Deutschland, wie ein Sperrkonto und Krankenversicherungsschutz, bietet. Während des Studiums hatte ich diese Dienste selbst in Anspruch genommen, daher war mein Interesse gleich geweckt. Zu meiner Überraschung habe ich im Gespräch erfahren, dass Indien der zweitgrößte Zielmarkt des Unternehmens ist und es momentan die Stelle für eine/n Business Intelligence Spezialist/in mit Schwerpunkt Indien besetzen wollte.

Ein Master-Thesis-Projekt oder ein Praktikum vermittelt wertvolle Einblicke

Im Anschluss an Vorgespräche mit dem Team hat man mir ein MBA-Thesis-Projekt angeboten. Bei der Berufswahl ist ein derartiges Unterfangen von entscheidender Bedeutung – in meinem Fall konnte ich einen besseren Einblick in die Unternehmenskultur und den Tätigkeitsbereich der Firma gewinnen. Ich nahm die Gelegenheit wahr und arbeitete an einem äußerst anspruchsvollen, aber auch sehr spannenden individuellen Beratungsprojekt.

Vom Praktikum zum Stellenangebot

Start-ups zeichnen sich in der Regel durch hohe Grunddynamik, Transparenz und enge Verbundenheit aus – vor allem aber sind sie ergebnisorientiert. Man hat die Möglichkeit, die verschiedenen geschäftlichen Funktionsbereiche aus nächster Nähe kennenzulernen. Während meiner dreimonatigen Thesis-Zeit konnte ich eine der wichtigsten Herausforderungen identifizieren und auch eine strategische Lösung mit definierten KPIs vorschlagen. Mein Betreuer und mein Team erkannten mein Potenzial und meine Fähigkeit, mit einem internationalen Team zu arbeiten. Unmittelbar nach meinem Abschluss wurde mir eine Vollzeitstelle als Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei der Fintiba GmbH hier in Frankfurt angeboten. Heute arbeite ich gern in diesem Beruf – und bei Fintiba.

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