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Warum das Lernen nach der Graduierung nicht aufhört
Weiterbildung / 30. Mai 2021
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Head of Executive Education Marketing & Sales
Julia is Head of Executive Education Marketing & Sales at Frankfurt School. From 2013 to 2020 she was the Programme Director for the Master of Finance. Before joining Frankfurt School, she worked in various international sales positions in the finance industry. She has studied in Passau and Budapest as well as at the College of Europe and has participated in Executive Education programmes in Oxford and Stanford.

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Wer kennt das Gefühl nicht: Die letzte Klausur an der Uni. Eine Blockprüfung über mehrere Fächer, viele Einzelprüfungen, oder die Abschlussarbeit. Vorher mehrere Monate Vorbereitung, Büffeln, Bücher und Vorlesungsskripte wälzen. Und auf einmal ist der große Tag da – und die Prüfung vorbei. Das Ziel erreicht, „fertig“ mit der Ausbildung. Jetzt hat man einen „soliden Abschluss“ in der Tasche, ist vorbereitet für die Berufswelt.

Natürlich ist dies ein Trugschluss. Und wir alle wissen dies. Denn Neues zu lernen begleitet uns ein Leben lang. Und wird in Zeiten von schnellem und permanentem Wandel immer wichtiger. In immer weniger Berufen ist heutzutage ein einziges Studium oder einmalige Ausbildung ausreichend, um ihn über mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, auszuüben. Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Gründe, weshalb lebenslanges Lernen gerade jetzt besonders wichtig ist.

Warum wir ein Leben lang lernen (müssen)

  1. Für den Job und vor allem für die Karriereentwicklung. Künstliche Intelligenz, digitaler Wandel, ESG, und Globalisierung… Es gibt heutzutage kaum einen Beruf, der von diesen (und weiteren) einschneidenden Veränderungen nicht betroffen ist. Das letzte Pandemie-Jahr hat uns gezeigt, wie schnell sich Anforderungen im Job, ja sogar von ganzen Branchen ändern können.
  2. Für die persönliche Weiterentwicklung. Sich auf neue Themen einlassen, intellektuelle Herausforderungen annehmen, mal wieder eine Prüfungssituation meistern. Die gewohnte „Komfortzone“ verlassen. Dies alles ist wichtig, um auch als Erwachsener „geistig fit“ zu bleiben. Das Lernen zu lernen nicht zu verlernen.
  3. Für unser Netzwerk. Ganz „nebenbei“ zur fachlichen und persönlichen Entwicklung bietet eine Weiterbildung in der Regel tolle Möglichkeiten, sein Netzwerk zu erweitern. Denn andere Teilnehmer werden wahrscheinlich eine ähnliche Motivation und berufliche Hintergründe haben, sodass man hier ganz leicht anknüpfen kann.

Wie lerne ich nun ein Leben lang?

Grundsätzlich wird unter lebenslangem Lernen die Fähigkeit bzw. die Befähigung verstanden, während des gesamten Lebens eigenständig zu lernen. Die Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen spielt hierbei natürlich eine wichtige Rolle. Viele Hochschulen haben daher Konzepte und Angebote für lebenslanges Lernen entwickelt. Auch an der Frankfurt School arbeiten wir aktiv nach diesem Prinzip und bieten ein breites Portfolio an Executive Education Programmen für die persönliche und fachliche Weiterbildung auf allen Karrierestufen an. Insbesondere unsere Alumni möchten wir natürlich bei der Mission „Kontinuierliches Lernen“ unterstützen und bieten ihnen daher als Alumni Special nennenswerte Rabatte, wenn sie für eine Weiterbildung zurück an die FS kommen.

Welche Art von Weiterbildung ist die richtige für mich?

Wie finde ich mich im Dschungel der Seminare, Kurse, Zertifizierungen, Webinare, Studiengänge und kostenlosen Online Sessions zurecht?

Bei der Wahl der „richtigen“ Weiterbildung sind (abgesehen vom inhaltlichen Thema natürlich, s.  Übersicht am Ende des Texts) insbesondere drei Faktoren wichtig:

  1. Wie viel Zeit möchte/kann ich investieren? Kann ich die Weiterbildung während meiner Arbeitszeiten machen? Wie schnell bzw. kurzfristig benötige ich das Wissen oder die Qualifikation?
  2. In welchem Format möchte ich die Weiterbildung machen? Online oder in Präsenz, als Blended-Learning oder im sogenannten „hybrid-Format“, mit der Flexibilität kurzfristig entscheiden zu können, ob ich in Präsenz oder im online Livestream teilnehme. Hier haben die „Corona-Umstände“ eine Fülle an neuen digitalen Formaten und Möglichkeiten geschaffen.
  3. Wie wichtig ist mir ein anerkannter Abschluss? Oder sogar ein akademischer Abschluss? Benötige ich eine formelle Qualifikation für den nächsten Karriereschritt? Und wie viel Zeit und Energie habe ich, um mich auf eine Prüfung vorzubereiten? Oder sogar um eine akademische Abschlussarbeit zu schreiben? Hier schließt sich der Bogen zum Zeitfaktor.

„Du lernst nicht für die Schule, sondern für dein Leben.“ Wie oft haben wir alle diesen Spruch von unseren Lehrern und Eltern gehört. Wahrscheinlich ist er heutzutage so relevant wie noch nie: „Du lernst nicht nur in der Schule, sondern dein Leben lang“. Wir freuen uns, unsere Alumni auf dieser lebenslangen Wissensreise als Sparrings Partner zu begleiten!

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