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Wahlmodul: Building a Start-Up
Part-time MBA / 6. Juni 2019
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Part-time MBA Class of 2018
Anas ist ein berufsbegleitender MBA-Kandidat für den Jahrgang 2020 und arbeitet in der Abteilung Kreditoperationen - Sicherheitenverwaltung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Vor seinem MBA-Studium war er fast drei Jahre lang beim Deutschen Roten Kreuz als IT- und Verwaltungskoordinator tätig und verfügt über zehn Jahre Erfahrung in der Telekommunikation bei Syriatel Mobile Telecom S.A.

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Als ich mich für das Wahlmodul „Building a Start-Up“ entschieden habe, hätte ich nicht gedacht, dass es einen derart starken Einfluss auf mich haben würde. Der Dozent Carsten Lebtig ist selbst Unternehmer. Er ist Gründer und CEO des Unternehmens Sanubi, erwarb einen MBA-Abschluss an der Kellogg School of Management und war zuvor für McKinsey & Company tätig. Darüber hinaus ist er Generaldirektor von Uber Eats in Italien. Besonders fiel mir auf, dass Unterstützung, Engagement und Gesprächsbereitschaft beim Dozenten groß geschrieben wurden. Sein Überblick über den Kurs begann mit dem treffend formulierten Satz: „Ich schlage vor, dass Sie sich vor dem Unterricht gut ausruhen, denn es wird intensiv!“ Das war nicht übertrieben: Ich habe nie zuvor an einem solch aufschlussreichen und bewusstseinsprägenden Kurs teilgenommen. Das Lernerlebnis umfasste Brainstorming, Planung und aktives Tun: „ Unternehmergeist ist eine Haltung. Es geht um das Handeln, den Prozess – nicht nur darum, ein Unternehmen zu gründen.“

Überraschende Erkenntnisse und versteckte Herausforderungen

Zunächst fand ich die Vorstellung, eine Idee für ein neues Unternehmen zu finden, sie innerhalb von 48 Stunden weiterzuentwickeln und sie dann Investoren zu präsentieren, recht illusorisch. Als wir uns dann aber am vierten Kurstag mit der Mittelbeschaffung beschäftigten, hatten wir das Gefühl, ein richtiges Geschäft zu betreiben. Besonders eindrucksvoll war für mich die Art und Weise, wie der Unterricht mein Denken beeinflusste. So war ich anfangs beispielsweise skeptisch, ob ich überhaupt über die für eine Unternehmensgründung erforderlichen Kompetenzen verfügte. Nach dieser arbeitsreichen und unterhaltsamen Woche stellte ich jedoch fest, dass sich meine Einstellung und Denkweise geändert hatten. Durch mein ambitioniertes Engagement am Projekt konnte ich erkennen, dass alles möglich ist.

Mitgenommene Anregungen und persönliche Relevanz

Die Vorträge von zahlreichen erfolgreichen Gastreferenten haben uns viele Impulse gegeben und gezeigt, wie viel Potenzial vorhanden ist. Eine ganze Reihe davon haben einen sicheren Job gekündigt, um ihr eigenes Start-up zu gründen. Einige haben ihr Unternehmen bereits mit beträchtlichem Gewinn verkauft, andere schreiben noch an ihrer Erfolgsgeschichte. Ich habe die Begriffe „Start-up“ und „Unternehmer“ eigentlich bisher nie mit meiner Person in Verbindung gebracht, aber die Teilnahme an diesem Modul hat mich gefordert und diese Einstellung geändert. Ich habe meine Komfortzone verlassen und gelernt, dass jeder Unternehmer sein kann – auch ich.

Tipp für zukünftige MBA-Studierende

Die Teilnahme an diesem Modul war eine einmalig bereichernde Erfahrung für mich – ein Glückstreffer, ein bisschen wie ein Lottogewinn. Ich hatte wirklich Freude am Lernen und empfehle MBA-Studierenden die Teilnahme im nächsten Jahr auf jeden Fall. Allen, die ihr MBA-Studium an der Frankfurt School beginnen, rate ich Folgendes: Nur keine Angst! Vielleicht steckt ja ein Unternehmer in euch. Angesichts des breiten Angebots der Frankfurt School ist es nicht immer leicht, sich für das ideale Wahlmodul zu entscheiden. Es werden so viele interessante Kurse angeboten, aber es ist unmöglich, an allen teilzunehmen. Entscheidet euch deshalb für das, was euch persönlich und intellektuell am meisten bereichert.

 

Zu guter Letzt möchte ich Herrn Lebtig für die praxisnahe Agenda und das großartige Teamerlebnis danken.

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