Isabell Marie Obst
Schülerin/Schülerstudentin
Isabell Marie Obst ist 17 Jahre alt und besucht die Oberstufe der Claus-von-Stauffenberg-Schule in R...
FS Life

Studieren an der Frankfurt School – interessant, vielseitig und kompetent

May 5, 2017
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Mein Girls Day 2017 an der Frankfurt School

Am 27. April 2017 fand bereits zum sechsten Mal der Girls Day in der Frankfurt School statt. Da mich die Atmosphäre, die Umgebung und das besondere Ambiente der Wirtschaftsuniversität schon immer begeisterte, habe ich mich entschieden, bereits zum zweiten Mal das Angebot wahrzunehmen.

Obwohl ich letztes Jahr schon am Programm teilgenommen habe, beeindruckte mich, dass ich trotz allem viele neue Informationen und Erfahrungen sammeln konnte, was für dieses vielseitige Angebot spricht.

Nach einem willkommenen Empfang durch die Organisatorinnen mit kurzer Einweisung in den Tagesablauf wurden wir ins Audimax begleitet, wo unsere Veranstaltung stattfand. Hier warteten etwa 80 Mädchen auf einen spannenden und informativen Tag.

Eine kurze Einführung übernahm Frau Dr. Heike Brost, Mitglied des Präsidiums und Leiterin der Degree Programmes und Executive Education. Frau Brost legte ihren Fokus auf die Vielseitigkeit der Studiengänge, in denen beispielsweise die Möglichkeit besteht, Apps zu entwickeln oder auch sein politisches Wissen in diversen Kursen einzusetzen und zu erweitern. Es handelt sich also um eine Wirtschaftsschule mit einem breiten Feld an Aufgabenbereichen.

Trotz dieser facettenreichen Studiengänge sind gerade einmal 25% der Bachelor-Studierenden Frauen. Umso mehr ist dies ein Appell an uns Teilnehmerinnen, wenn Interesse im Bereich Wirtschaft besteht, selbstbewusst zur reagieren und sich an der Frankfurt School zu bewerben.

Als Nächstes starteten wir mit einer Schnuppervorlesung zum Thema „Bezahlen per Handy – hat Bargeld noch eine Chance?“, geleitet von Prof. Dr. Daniel Beimborn und dem Doktoranden-Kandidaten Friedrich Holotiuk. Wir beschäftigten uns intensiv mit dem Thema Digitalisierung sowie deren Auswirkungen auf das jetzige und zukünftige Leben. Hierbei war es sehr überraschend und zugleich spannend zu erfahren, dass pro Minute 70 neue Internetadressen entstehen oder 44 Millionen Nachrichten pro Minute per WhatsApp verschickt werden.

Anhand von anschaulichen Beispielen wie dem Transportmittel Drohne, der Taxi-Drohnen, die bald in Dubai eingesetzt werden, oder dem selbstfahrenden Google-Auto wurde uns erklärt, wie Digitalisierung unsere Zukunft prägen wird.

Das Thema Bargeld betrachteten wir im zweiten Teil der Vorlesung. Die Anforderungen, die Händler und Kunde an Kartenzahlungen und mobiles Bezahlen haben, sind Bequemlichkeit, Schnelligkeit, Einfachheit sowie die Gewährleistung der Sicherheit. Vor allem die Sicherheit ist hierbei ein wichtiges Thema, da Hackerangriffe möglich sind und somit sensible Daten nicht mehr geschützt sind.

Trotz der Dominanz der verschiedenen Bezahlmöglichkeiten mit Karte und dem Handy, verwenden 53% der Deutschen stets das Bargeld, gefolgt von der Karte mit 44%. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird aber das mobile Bezahlen zukünftig einen großen Raum einnehmen.

Abschließend sahen wir uns das Portfolio eines Wissenschaftlers an. Von der Hauptaufgabe, dem Forschen und Lehren, bis zum Besuch von Konferenzen sowie dem Verfassen von Büchern, Studien und Zeitungsartikeln ist einfach alles dabei.

Nachdem wir nun einiges an Wissen erworben haben, wurde unsere Teamfähigkeit getestet, indem wir eine Präsentation zu den Vor- und Nachteilen des bargeldlosen Bezahlens halten sollten, die auf eine Dauer von 2 Minuten beschränkt war, um eine reale Situation im Unialltag zu simulieren.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Frankfurt School, die durch die vielen Fenster eine angenehme Belichtung schafft und durch ein vielseitiges Angebot an Speisen auffällt, begann das Nachmittagsprogramm mit Vorstellung des Career Service sowie Gesprächen mit Studentinnen und Absolventinnen.

Der Career Service ist zuständig, den Studenten einen Kontakt zu Unternehmen zu bieten. Durch die Jobbörse gibt es die Möglichkeit, über Werkstudentenverträge informiert zu werden sowie über Praktika und Jobstellenangebote.

Wir bekamen Informationen zu den Studiengängen, dem Auslandssemester sowie dem Mentoring-Programm, dass Bachelor-Studierenden für ein Jahr einen Ansprechpartner, der bereits im Beruf ist und bei Fragen unterstützend zur Seite steht, gewährt. Die Studentinnen betonten hierbei, dass durch den regen Austausch über Studienthemen und private Themen Freundschaften entstehen, die auch nach Ablauf des Angebots bestehen bleiben. Selbstverständlich blieb auch Zeit für unsere Fragen, die rege gestellt wurden.

Die Fragerunde bot eine sehr gute Möglichkeit, aus erster Hand den Ablauf des Studienalltags kennenzulernen und auch über persönliche Ereignisse der Studentinnen aus unterschiedlichen Perspektiven und zu diversen Themen zu erfahren.

Nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto und einem kleinen Geschenk verabschiedeten wir uns von einem spannenden und lehrreichen Tag an der Frankfurt School.

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