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Bankfachwirt Studium: Meine berufliche Laufbahn nach dem Abitur
Bankfachwirt / 1 September, 2020
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Bankfachwirt Class of 2020
Sebastian Rocho arbeitet im Bereich Privatkundenberatung der Nassauischen Sparkasse. Nach dem Abschluss zum Bankfachwirt wird er im Wintersemester 2020/21 in den Bachelor of Arts (Quereinstieg) der Frankfurt School einsteigen.

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Schule fertig – Und was jetzt?

Nachdem ich 2016 mein Abitur erfolgreich abgeschlossen hatte, war mir zunächst nicht ganz klar, welchen Weg ich einschlagen sollte. Die Entscheidung für ein Wirtschaftsstudium war zwar bereits getroffen, über alles Weitere herrschte bei mir allerdings regelrechte Planlosigkeit. Durch intensives Zureden meiner Eltern entschied ich mich zu allererst für eine Ausbildung im Bankenbereich, als Basis für meine Karriere. Auch wenn der Wunsch zu studieren blieb, war es aus heutiger Sicht eine sehr gute Entscheidung.

Ausbildung fertig – Und was jetzt?

Die Ausbildung neigte sich dem Ende zu und glücklicherweise gab es in unserer Berufsschulklasse eine Präsentation der Frankfurt School, in der die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung zum Bankkaufmann vorgestellt wurden. Da ich den Bankfachwirt für die nächst höhere Position in meinem Unternehmen benötigte und ich mich auch unabhängig von den Anforderungen meiner Bank noch weiterbilden wollte, erschien mir das Bankfachwirt-Studium an der Frankfurt School als sehr interessant. Auch diese Entscheidung stellte sich im Nachgang als eine sehr gute heraus.

Warum der Bankfachwirt?

Zunächst kann man sagen, dass der Bankfachwirt die Themen aus der Ausbildung aufgreift und vertieft. Theorie und Praxis sind hier eng beieinander. Es gab in meinem Joballtag sehr oft Situationen, in denen mir mein im Studiengang erlerntes Wissen für meine täglichen Aufgaben weitergeholfen hat. Von der fachlichen Seite war es für mich die perfekte Ergänzung zur Ausbildung, was mich aber nicht sonderlich überraschte, da die Themen im Vorfeld bekannt waren. Überrascht haben mich andere Aspekte des Studiums, welche ich vor dem Studium als gar nicht so wichtig erachtet hatte.

Struktur der Lehrveranstaltungen

Ich hatte mir vorher mehr Gedanken darum gemacht was ich lerne, weniger darum wie ich es lerne. Zum einen erwähnenswert ist die Online-Plattform und die Menge an verschiedenen Lernmöglichkeiten. Ich konnte am Computer oder per App immer auf die unterschiedlichen Unterrichtsmaterialien zugreifen, sei es auf Online-Lernkarteikarten, Online-Zwischentests, Studienbriefe, Übungshefte oder das Kursmaterial des Dozenten. Das erleichterte schon mal vieles. Zum anderen hatten wir eine Kursgröße im Bereich einer Schulklasse. Im Vergleich zu einem Vorlesungssaal mit 1000 Studierenden macht das die Kommunikation mit den Dozenten viel einfacher und den Unterricht viel passgenauer. Auch war die Vorbereitung auf die Klausur ähnlich wie in der Schule – sehr individuell und auf den Einzelnen bedacht. In dieser Art und Weise zu studieren ist wirklich zu empfehlen.

Dozenten, Events und Vernetzung

Die Dozentinnen und Dozenten sind ein weiterer Punkt, der mich positiv überrascht hat. Hier macht sich auch der gute Ruf der Frankfurt School bemerkbar. Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon im Bankfachwirt-Studium von Dozentinnen und Dozenten unterrichtet werden, welche nicht nur fachlich sehr bewandert sind, sondern in den meisten Fällen auch durch eine bemerkenswerte berufliche Laufbahn auffallen. Manch ein Aufeinandertreffen war für mich persönlich inspirierend und mit den meisten konnte ich mich über die bekannten Wege vernetzen. Auch die freiwilligen (und sehr empfehlenswerten) Events auf dem Campus, wie zum Beispiel der Bachelor-Day oder verschiedene Vorträge, sind mir durch interessante Speaker und Vorträge im Gedächtnis geblieben.

Möglichkeiten und Chancen

Wie schon beschrieben hat sich meine berufliche Laufbahn schon durch das Bankfachwirt-Studium positiv verändert. Ich habe schon jetzt gemerkt, dass die Frankfurt School bei potenziellen Arbeitgebern und Recruitern beliebt ist. Gegen Ende des Studiums hat sich mir ein neuer Abzweig eröffnet, den ich über die Jahre schon fast ein wenig aus den Augen verloren hatte. Ich werde in das fünfte Semester des Bachelor of Arts in Finance & Management einsteigen und noch zwei weitere Jahre berufsbegleitend studieren. Da Beruf, Studium und Freizeit bis jetzt immer sehr gut unter einen Hut gepasst haben, mache ich mir dabei um mein Privatleben wenig Sorgen. Dank der Frankfurt School habe ich die Aussicht darauf, in zwei Jahren auch einen akademischen Abschluss erworben zu haben, währenddessen weiterhin von Top-Dozenten und einer sehr guten Studienbetreuung zu profitieren, schlussendlich 6 Jahre Berufserfahrung und 3 Abschlüsse zu besitzen und dazu noch gut vernetzt zu sein. Ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden.

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