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Ein Praktikum an einer Uni - Geht das?
FS Life / 29 January, 2016
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Lena ist 15 Jahre alt und besucht die Taunusschule in Bad Camberg. Bei der FS macht sie ihr erstes Praktikum.

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Mein Name Ist Lena Neunerdt, ich bin 15 Jahre alt und gehe auf die Taunusschule Bad Camberg. Bei der FS mache ich mein erstes Praktikum. Wie und vor allem warum ich dazu gekommen bin erfahrt ihr hier.

Als die Termine für das Schülerpraktikum immer näher rückten stieg auch die Unsicherheit. Was will ich später mal werden, wie soll meine Zukunft aussehen? In meiner Überforderung wirkte der Berufsinformationstag an unserer Schule wie ein Lichtblick. Direkt nach der Präsentation der Frankfurt School war mir klar: Dort will ich mein Schülerpraktikum machen.
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Am ersten Tag fiel mir auf, was soll ich eigentlich hier? An einer Uni  Praktikum machen, geht das überhaupt? Demzufolge waren auch meine Erwartungen weder hoch, noch überhaupt vorhanden. Direkt nachdem mir meine Betreuerin den Plan mitteilte, womit ich meine nächsten zwei Wochen verbringen würde, kam mir der Gedanke, Arbeit ist doch eine schöne Abwechslung zur Schule.  Doch das Gegenteil trat ein. Noch an dem Tag stellte ich fest wie ich den manchmal so gehassten Ort vermisste. Selbst mit Abwechslung und sehr netten Kollegen wollte ich der Anstrengung entkommen. Doch dank der Möglichkeit in vier unterschiedliche Bereiche einzutauchen war die Zeit mehr als ertragbar und verging teilweise wie im Flug.

Meine ersten beiden Tage verbrachte ich in der Personalabteilung. Ein Mix aus Überwältigung, wie man dem ganzen Stress standhalten kann und die Sicherheit, dass ich im späteren Leben definitiv mehr Entspannung benötigen würde, trat ein. Trotzdem gestalteten sich die zwei Tage spannend.

An Mittwoch  stellte ich die höchsten Erwartungen und 20160129044936wurde auch nicht enttäuscht. Denn in den nächsten drei  Tagen durfte ich die Marketing Abteilung näher kennenlernen. Mit einem Willkommensschild und einem eigenen Schreibtisch wurde ich so freundlich und herzlich empfangen wie selten zuvor. Ich bekam mehrere Aufgabenstellungen, um die ich mich eigenständig kümmern durfte, unter anderem dieser Eintrag. Das Gefühl wirkliche Verantwortung in der Arbeitswelt zu übernehmen war neu, zugleich schön und auch ein wenig beängstigend. Zu meinem Glück wurde ich nicht gleich ans Messer ausgeliefert und Hilfe stand zu jeder Zeit bereit.

Bereits  nach vier absolvierten Tagen kann ich sagen, ich bin mehr als bereit und gespannt noch mehr Abteilungen und Menschen kennenzulernen, die bereit sind mir ihre Arbeit zu erklären und mir Erfahrungen mit auf den Weg geben. Ich nehme mit, dass ich die Schulzeit bis zur letzten Sekunde genießen sollte und man mit Freundlichkeit und echtem Engagement im Leben sehr weit kommen kann.

In der nächsten Woche erwarten mich dann noch Eventplanung und eine Abteilung namens IAS. Keine Ahnung was was mich dort erwartet, aber ich habe das Glück die Möglichkeit zu haben es noch herauszufinden und möglicherweise einen Bereich zu finden, indem ich mir meine Zukunft vorstellen kann.
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