FRANKFURT SCHOOL

BLOG

Der Master of Mergers & Acquisitions: Mehr Bezug zur Praxis geht nicht!
Master of Mergers & Acquisitions / 22 June 2022
  • Share

  • 397

  • 0

  • Print
Master of Mergers & Acquisitions Class of 2023
Lennart ist derzeit Studierender des Master of Mergers & Acquisitions an der Frankfurt School. Er ist als Associate im Bereich Investment und Corporate Business bei der Privatbank Berenberg tätig.

To Author's Page

More Blog Posts
Meine Erfahrungen: Mehr Verhandlungserfolg mit dem Harvard-Konzept
SPACs: turbocharging IPOs
Der nächste Schritt: Ein Master in Mergers & Acquisitions

Der Erste Tag, inklusive Eröffnungsveranstaltung durch die MitarbeiterInnen der Frankfurt School sowie den Modulverantwortlichen Professoren und Dozenten für die entsprechenden Studiengänge Master of Financial Law sowie Master of Mergers & Acquisitions , war sehr gut organisiert und strukturiert. So wurden viele Themen im Detail behandelt und alle bis dato offene Fragen der Studierenden wurden beantwortet. Wir wurden in das Bibliothekssystem eingeführt und bekamen eine ausführliche Campus Tour. Eins der Highlights zum Start des Studiums war, die Eröffnungsfeier am Ende der Einführungswoche. Alle Studierenden der berufsbegleitenden Masterprogramme wurden durch den Präsidenten der Frankfurt School, Herrn Prof. Dr. Stieglitz, begrüßt. Einen Einblick in das Leben & die Karriere nach Abschluss des Studiums wurde uns durch Alumni ermöglicht, die Reden hielten und dabei über Ihre Zeit an der Frankfurt School, die damit verbundenen Erfahrungen und Herausforderungen sowie über persönliche berufliche Werdegänge berichteten. Abgerundet wurde der Abend durch ein gemeinsames Dinner, begleitet durch Live-Musik und einem offenen Austausch untereinander.  Die erste Woche hat mir viel Freude bereitet, gezeigt wie gut die Prozesse und Abläufe (trotz Corona) funktionieren und damit große Lust auf die kommende Zeit, sowohl akademisch als auch im persönlichen Kontext, gemacht. 

Wir lernen uns kennen

Ein für mich positiver Punkt ist, dass wir wirklich eine sehr homogene Gruppe von Studierenden sind, welche sich auf Anhieb gut verstanden hat. Besonders spannend ist, dass wir absolut divers sind, was die beruflichen Schwerpunkte angeht. Die Gruppe besteht zum Teil aus Juristinnen und Juristen sowie Studierenden mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Allerdings reichen die thematischen Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeiten von klassischen M&A-Beratungen, über Wirtschaftsprüfungen und Banken bis hin zu Tätigkeiten in Industrieunternehmen. Gerade hier sehe ich einen großen Vorteil des Studienganges, da das Know-How und die Erfahrungsberichte aus den unterschiedlichen Bereichen mit in die Vorlesungen einfließen und hierdurch an der einen oder anderen Stelle Synergien entstehen können. 

Vereinbarkeit von Beruf und Studium 

Vorab möchte ich erwähnen, dass wer sich,  für ein berufsbegleitendes Studium entscheidet, bewusst sein muss, dass es eine gewisse „Doppelbelastung“ ist, was keineswegs abschreckend klingen soll, sondern viel mehr eine zusätzliche Motivation sein kann. Durch die, und das möchte ich an dieser Stelle nochmals unterstreichen,  wirklich sehr gute organisatorische Abwicklung, sei es die komplette Planung der Vorlesungen zu Beginn des Studiums oder auch die super Kommunikation durch die Studienorganisation, fühlt man sich hier wirklich gut aufgehoben und hat von Tag 1 an eine Planungssicherheit für die komplette Zeit des Studiums. Durch das Block-Modell, welches größtenteils monatlich von Donnerstag – Samstag stattfindet, hat man die Möglichkeit sich auf das Studium und die Lerninhalte zu fokussieren. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass es den Studierenden unseres Intakes möglich ist, zwischen online und on-campus Vorlesungen zu wählen, was für erhöhte Flexibilität sorgt und von unserem Kurs auch dankend in Anspruch genommen wird. Abschließend kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass es bei Arbeitgebenden sehr gut ankommt, wenn man den Einsatz zeigt und sich neben einer Vollzeittätigkeit noch akademisch weiterbildet. 

Curriculum, Module & Anwendbarkeit des Erlernten in der tagtäglichen Arbeit 

Eines stand für mich bereits nach dem ersten Vorlesungstag fest – Mehr Bezug zur Praxis geht nicht! 

Man merkt sofort, dass man hier einen absolut praxisorientierten Studiengang gewählt hat. Alle Lehrenden sind lückenlos in der Praxis tätig und liefern dadurch Informationen und entsprechende Anwendungsbereiche aus erster Hand. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Studiengangs mit dem hybriden Ansatz aus betriebswirtschaftlichen und juristischen Thematiken gehen sehr gut ineinander über und orientieren sich dabei stets an Beispielen aus der Praxis. Im ersten Semester lag der Fokus auf dem Ablauf und der Strukturierung einer klassischen M&A-Transaktion sowie der Unternehmensbewertung. Dabei wurde auf die aktuelle Entwicklung des M&A Marktes, Anlässe für M&A Transaktionen sowie Strategieentscheidungen bei Kaufenden und Verkaufenden eingegangen. Als ein besonderes Highlight möchte ich das Verhandlungstraining nach dem Harvard Konzept hervorheben. Hierbei wurde an jeweils zwei vollen Tagen der Fokus auf das Entwickeln von Verhandlungsstrategien gelegt, es wurden diverse Case Studies und Live-Trainings mit den Lehrenden und zwischen den Studierenden untereinander durchgeführt und die einzelnen Phasen einer Verhandlung analysiert. Die hier vertieften Inhalte sind eine große Hilfe für zukünftige berufliche und auch persönliche Verhandlungen und schaffen dadurch einen großen Mehrwert. 

Ein weiteres Plus, und da ja immer viel über ein gutes „Netzwerk“ gesprochen wird, ist man hier mit Sicherheit dabei dieses auf- und auszubauen. Wer sich beruflich weiterentwickeln, auf der Suche nach gewissen Veränderungen ist oder einfach den Austausch sucht, hat mit den erfahrenen Lehrenden eine gute Anlaufstelle. Jeder hat sich bei Bedarf nach den Vorlesungen Zeit genommen, um über die Vorlesungsinhalte hinausgehende Fragen der Gruppe oder auch einzelner Studierenden zu beantworten. 

0 COMMENTS

Send